Merseburger Street-Art, Teil 2

Schon vor einem halben Jahr, im April, hat Alex hier die kleinen gestrickten Brückengeister auf der Neumarktbrücke zu Merseburg vorgestellt. Leider wurden sie kurz danach zerstört… inzwischen sind aber wieder ein paar kleine Brückengeister aufgetaucht! Vielen Dank an die fleissigen Strickerinnen!

Monatsrückblick September

September… eigentlich einer meiner Lieblingsmonate, dieses Jahr allerdings leider nicht. 1,5 Wochen krank zuhause, anschließend gleich eine Erkältung- gesundheitlich lief es nicht gerade gut. Trotzdem gab es auch ein paar positive Dinge:

gereist: Das halbjährliche Auswärtsschnitzel, dieses Mal in Strasbourg, fiel aufgrund Zeitmangel und meiner noch immer angeschlagenen Gesundheit leider aus, deshalb nur nach Dresden und Magdeburg, natürlich zu Pferderennen.

gesehen: Ein Pferdefilm im Kino, der auch noch den Galopprennsport zum Thema hat? Musste ich natürlich sehen! „Rock my heart“ läuft seit Donnerstag in den Kinos, ist für die ganze Familie sehenswert und längst nicht so kitschig wie vergleichbare Pferdefilme.

besucht: Zum „Tag des offenen Denkmals“ die Kirche in Markranstädt und das Capa-Haus in Leipzig. Ein Besuch der sanierten Wohnungen dort war leider nicht möglich, da diese natürlich alle bewohnt sind, aber schon allein das Treppenhaus ist sehenswert!

gefeiert: Hochzeitstag. Den 4.!

gelernt: Hufeauskratzen bei Mount Juliet. Ja… denn mein Reitpferd trägt zum einen keine Eisen und zum anderen funktioniert es bei Galoppern dann doch noch mal etwas anders.

Entscheidung des Monats: Haftpflichtversicherung für Mounty ist klar, Unfallversicherung auch. Aber: OP-Versicherung? Krankenversicherung? Mit oder ohne Selbstbeteiligung? …Entscheidung wird auf nächsten Monat verschoben!

Medienpräsenz: Mitglied des Monats bei German Racing Next Generation e.V. und auch noch beim MDR im Fernsehen.

 

Monatsrückblick August

Österreich, Italien, Slowenien, Kroatien, Ungarn und Slowakei… in all diesen Ländern war ich im August zumindest mal kurzzeitig- kein Wunder, wenn die ersten zwei Wochen des Monats Urlaubszeit sind. Aber auch sonst ist ziemlich viel passiert:

Familie: zwei Feiern, beide zwar sehr schön,aber unterschiedlicher nicht sein könnten, mit zwei verschiedenen Teilen der Familie, und ein Fazit: Wir werden alt! Wo sind die letzten Jahre nur geblieben?!

Gefeiert: ein Sommerfest bei unseren Ziegen im Outback. Wie jedes Jahr sehr liebevoll und gut organisiert!

Gesehen: dank  Einladungen zu Previews zum Einen „Jugend ohne Gott“, einer sehr modernen Verfilmung des gleichnamigen Romans von Ödön von Horvath (Kinostart: gestern, 31.08.2017) und auch noch „Lady Macbeth“, Kinostart 09.11.2017. Beide waren ok, zu Lieblingsfilmen werden sie jedoch nicht.

Gelesen: „Der Goldene Handschuh“ von Heinz Strunk, über das Leben des Serienmörders Fritz Honka. Sowohl für Fans von Heinz Strunk als auch von authentischen Kriminalfällen Pflichtlektüre, für alle anderen unterhaltsame Schilderungen der 70er Jahre in Hamburg.

Ausserdem noch den Blog von Romario, bzw. seiner Besitzerin. Der 10-jährige Warmblutwallach erblindete im vergangenen Jahr, der Umgang mit einem behinderten Pferd wird sehr gut und ausführlich dargestellt.

Gekauft: Schmuck im Souvenirshop der Spanischen Hofreitschule in Wien (obwohl… beide Armbänder waren Geschenke von Alex, dann gilt das eigentlich nicht…)

Verkauft: einige Handtaschen und etwas Modeschmuck auf dem Flohmarkt der Rennbahn… die Standgebühr und sogar etwas Gewinn war als Erlös drin, ansonsten war es einfach ein schöner Tag!

HerausforderungWer mich kennt weiß, was ich überhaupt nicht mag: fotografiert und gefilmt zu werden! Für eine Sendung mit meinem Mount Juliet hab ich mich nun aber sogar einen ganzen Vormittag Fernsehdreharbeiten gestellt. Das Ergebnis ist am 16. September um 16 Uhr im MDR zu sehen.

Das schönste Erlebnis: Keine Frage, auf jeden Fall der Sieg von meinem Mount Juliet auf der Rennbahn Hoppegarten! Auch wenn ein Abendrenntag unter der Woche immer mit An- und Abreisestress verbunden ist, hat es sich doch komplett gelohnt!

Schönste Geschenke: natürlich die Armbänder von Alex und auch noch eines der Hufeisen, mit denen Mounty sein Siegrennen in Hoppegarten gelaufen ist!

Pferde in Wien: Tipps für die Spanische Hofreitschule und Fiakerfahrten

Bei unserer Urlaubsplanung- deren Motto auch „6 Länder in 12 Tagen“ hätte lauten können- war schnell klar, dass wir auf jeden Fall ein paar Tage in Wien verbringen wollen. Ein Besuch in der Spanischen Hofreitschule und auch eine Fiakerfahrt sind dabei für einen Pferdefan wie mich natürlich Pflicht, aber auch für jeden anderen Wienbesucher empfehlenswert!

  • Den besten Einblick in die tägliche Arbeit mit den Pferden in der Spanischen Hofreitschule bekommt man bei einem Besuch der Morgenarbeit. Diese findet Dienstag bis Freitag immer um 10 Uhr statt und kostet 15€ Eintritt. Die Tickets können nicht im Vorverkauf reserviert werden, sondern es gibt sie nur am selben Tag ab 9 Uhr an der Tageskasse. Zeitiges Anstellen lohnt sich, als wir Punkt 9 Uhr ankamen, standen schon sehr viele Leute vor uns in der Schlange.
  • Die Morgenarbeit dauert von 10- 12 Uhr, zeitiges Anstellen lohnt sich auch am Einlass: wer zu spät da ist, muß leider nur mit einem Stehplatz Vorlieb nehmen. Fotografieren und Filmen ist übrigens verboten!
  • Zusätzlich werden auch noch mehrmals täglich Führungen durch die Anlage und die Stallungen angeboten, zum Preis von 18€. Wer bereits die Morgenarbeit besucht hat, bekommt nicht besonders viele neue Informationen, kann aber Fragen stellen. Für diese Führungen können Tickets online reserviert werden, Kombitickets sind zum Sparpreis von 31€ an der Tageskasse erhältlich.
  • Schmuckfans sollten unbedingt dem Souveniershop einen Besuch abstatten, es gibt doch hochwertigen Echtschmuck mit Pferdemotiven zu sehr annehmbaren Preisen.

  • Beim Fiakerfahren gilt: zeitiges Aufstehen lohnt sich nicht, in der Innenstadt beginnen die Fahrten erst um 11 Uhr.
  • Den billigsten Anbieter finden oder um den Preis feilschen ist sinnlos: Die Fahrtpreise sind festgelegt und kosten 55€ für 20 Minuten, 80€ für 40 Minuten und 110€ für eine Stunde. Außerdem gilt das Taxiprinzip: wer zuerst in der Reihe steht bekommt die Fahrt! Übrigens freuen sich auch die Fiaker über ein kleines Trinkgeld…

Wer selber lernen möchte, mit dem eigenen Pferd nach den Methoden der spanischen Hofreitschule zu arbeiten, hat dafür auch in Leipzig Gelegenheit: auf dem Reiterhof Schloss Gundorf gibt es am 2. und 3. Oktober einen Workshop mit Bereiter Helmut Oberhauser, die Teilnahme ist mit und ohne Pferd möglich.

The Winner takes it all: Mount Juliet in Hoppegarten

Gestern ist endlich das passiert, was ich mir seit einem Jahr wünsche: das beste, liebste, hübscheste, sympathischste Rennpferd, mein Mount Juliet, konnte endlich sein erstes Rennen gewinnen, seitdem er in Leipzig trainiert wird! Natürlich konnte er schon im vergangenen Jahr seinen ersten Lebenssieg bei einem Rennen in Mannheim erlangen, allerdings stand er da noch nicht im Besitz des Rennstalls Scheibenholz.

Gestern war es nun endlich soweit: in Hoppegarten fand ein Abendrenntag statt, bei dem sogar für meinen Liebling ein passendes Rennen auf dem Programm stand… aber nicht nur für ihn: auf seinen 1800m im Ausgleich IV hatte er noch 13 Konkurrenten! Von Anfang an konnte er gut mitlaufen, seine zweite Position halten und ganz knapp vor der Ziellinie noch die braune siebenjährige Stute Vielle Sorciere überholen!

Für die anderen beiden angereisten Mitbesitzer und mich hieß es dann: Siegerehrung und Interviews… womit wir ja nun gar nicht gerechnet haben! Der Ehrenpreis, ein wunderschönes Bild von seinem Zieleinlauf in einem silbernen Rahmen, bekommt nun einen Ehrenplatz bei mir… und Mountys Portion Möhren, Bananen und Äpfel wird noch etwas reichlicher ausfallen. Mit seinem Sieg belohnte er auch die Leute, die an den Wettkassen an ihn geglaubt haben: bei 10€ Einsatz gab es immerhin 152€ Gewinn bei einer Siegwette.

Mount Juliet: ich bin so stolz auf dich!

Fotorechte: Familie Schwalbe

Achso, wer Mount Juliet und mich mal im Fernsehen sehen will, hat am 16.09.2017, 16 Uhr im MDR die Gelegenheit: der MDR berichtet live vom Jubiläum  „150 Jahre Scheibenholz“, und in einigen Einspielern sind auch wir beide zu sehen. Wer den Tag lieber selbst auf der Rennbahn beim Jubiläumsrenntag (Tickets gibt es schon ab 150 Cent plus Buchungsgebühr) verbringen möchte, kann sich die Sendung natürlich später in der Mediathek ansehen.