Monatsrückblick Oktober

Goldener Oktober? Viel hab ich davon nicht gemerkt, leider hat sich nicht alles so entwickelt wie ich es mir erhofft habe und eine Erkältung hab ich mir auch noch eingefangen… ein paar schöne Dinge gab es dennoch:

Gesehen: DEN Film des Jahres: „My little Pony- The Movie“… alle Ponys auf großer Leinwand in Spielfilmlänge, dazu noch Seeponys und Hippogreife: ein Pflichttermin für alle Ponyfans! Rarity erwartet uns jetzt immer an der Wohnungstür!

Gelesen: „Girly“ von Manfred Weindl: ein ehemaliger Polizist, der seine Liebe zu Pferden entdeckt und inzwischen als Pferdeflüsterer arbeitet.

Gereist: Natürlich wieder zu Pferderennen, nach Hoppegarten, Magdeburg, dort sogar mit einem Sieg von meinem Lieblingsfuchs Liverbird, und Dresden

Gefreut: Über einen Sieg meines zweiten Anteilspferdes Vermentino in einem Ausgleich IV über 3050m beim letzten Saisonrenntag in Leipzig

Gewandert: mit Kühen an der Alten Elbe entlang von Kamitz nach Graditz- am Sonntag bei Sturm und Regen… daher auch die Erkältung

Mode und Kunst: dank einer Presseeinladung durfte ich die Designers` Open  in der Kongresshalle und die dazugehörige Pressekonferenz mit Modenschau im Westwerk besuchen. Interessant und sicherlich auch handwerklich gut gemacht, aber nicht unbedingt alltagstauglich.

 

Monatsrückblick August

Österreich, Italien, Slowenien, Kroatien, Ungarn und Slowakei… in all diesen Ländern war ich im August zumindest mal kurzzeitig- kein Wunder, wenn die ersten zwei Wochen des Monats Urlaubszeit sind. Aber auch sonst ist ziemlich viel passiert:

Familie: zwei Feiern, beide zwar sehr schön,aber unterschiedlicher nicht sein könnten, mit zwei verschiedenen Teilen der Familie, und ein Fazit: Wir werden alt! Wo sind die letzten Jahre nur geblieben?!

Gefeiert: ein Sommerfest bei unseren Ziegen im Outback. Wie jedes Jahr sehr liebevoll und gut organisiert!

Gesehen: dank  Einladungen zu Previews zum Einen „Jugend ohne Gott“, einer sehr modernen Verfilmung des gleichnamigen Romans von Ödön von Horvath (Kinostart: gestern, 31.08.2017) und auch noch „Lady Macbeth“, Kinostart 09.11.2017. Beide waren ok, zu Lieblingsfilmen werden sie jedoch nicht.

Gelesen: „Der Goldene Handschuh“ von Heinz Strunk, über das Leben des Serienmörders Fritz Honka. Sowohl für Fans von Heinz Strunk als auch von authentischen Kriminalfällen Pflichtlektüre, für alle anderen unterhaltsame Schilderungen der 70er Jahre in Hamburg.

Ausserdem noch den Blog von Romario, bzw. seiner Besitzerin. Der 10-jährige Warmblutwallach erblindete im vergangenen Jahr, der Umgang mit einem behinderten Pferd wird sehr gut und ausführlich dargestellt.

Gekauft: Schmuck im Souvenirshop der Spanischen Hofreitschule in Wien (obwohl… beide Armbänder waren Geschenke von Alex, dann gilt das eigentlich nicht…)

Verkauft: einige Handtaschen und etwas Modeschmuck auf dem Flohmarkt der Rennbahn… die Standgebühr und sogar etwas Gewinn war als Erlös drin, ansonsten war es einfach ein schöner Tag!

HerausforderungWer mich kennt weiß, was ich überhaupt nicht mag: fotografiert und gefilmt zu werden! Für eine Sendung mit meinem Mount Juliet hab ich mich nun aber sogar einen ganzen Vormittag Fernsehdreharbeiten gestellt. Das Ergebnis ist am 16. September um 16 Uhr im MDR zu sehen.

Das schönste Erlebnis: Keine Frage, auf jeden Fall der Sieg von meinem Mount Juliet auf der Rennbahn Hoppegarten! Auch wenn ein Abendrenntag unter der Woche immer mit An- und Abreisestress verbunden ist, hat es sich doch komplett gelohnt!

Schönste Geschenke: natürlich die Armbänder von Alex und auch noch eines der Hufeisen, mit denen Mounty sein Siegrennen in Hoppegarten gelaufen ist!

Pferde verstehen- mit Ostwinds Hilfe

Zum dritten Mal inzwischen sind der Hengst Ostwind und seine menschliche Freundin Mika im Kino zu sehen, diesmal unterwegs zu Ostwinds Ursprung nach Ora in Andalusien. Und auch zum dritten Mal sind die Buchhandlungen und Kaufhäuser voll mit Ostwind-Merchandisingartikel… von Schreibwaren über CDs, Puzzles und natürlich auch Büchern. Selbstverständlich gibt es die bekannten Ostwind- Romane und wie immer ein „Buch zum Film“, erschienen ist aber auch ein Sachbuch: „Pferde verstehen mit Ostwind“ geschrieben von Almut Schmitt.

In insgesamt 6 Kapiteln wird leicht verständliches Basiswissen rund ums Pferd vermittelt, angefangen von der „Sprache der Pferde“ über die Beschäftigung mit ihnen bis hin zu Tipps für die ersten Reitversuche. Das Buch ist umfangreich mit Fotos illustriert, davon viele aus den Ostwind-Filmen. Natürlich ist es kein Fachbuch, vermittelt aber erste Kenntnisse über Pferde kindgerecht, mit großer, gut lesbarer Schrift. Zusätzlich gibt es noch Hintergrundinformationen zu Ostwind und den Dreharbeiten durch ein Interview mit seiner Trainerin und dem Double von „Mika“, Kenzie Dysli. Besonderer Wert wird auf die Verantwortung gelegt, die mit dem Besitz eines Pferdes einhergehen und auf etwas, was Mika in den Filmen leider viel zu selten tut: einen Reithelm tragen!

Kurzinfos

Titel: Pferde verstehen mit Ostwind

Autorin: Almut Schmitt

Verlag: cbj Kinder- und Jugendbuchverlag

Preis: 14,99€

geeignet für: Kinder ab ca. 9 Jahren

Leseprobe: hier

Transparenzhinweis: Ich habe dieses Buch kostenlos von der Verlagsgruppe Randomhouse als Rezensionsexemplar bekommen.

Monatsrückblick Juni

2017 ist schon zur Hälfte vorbei, und speziell der Juni verging einfach nur schnell… in Ermangelung einzelner Blogbeiträge gibt es jetzt einen Monatsrückblick!

Geburtstagskind des Monats: unser hübscher Vermentino wurde am Pfingsmontag drei Jahre alt- auf der Rennbahn bewegt er sich allerdings schon ganz wie ein erfahrenes Rennpferd!

Gereist: nach Dresden, Magdeburg und Hoppegarten jeweils zu Galopprennen… und auch nach Hamburg. Ich hatte mich wirklich darauf gefreut, endlich mal die Rennbahn in Hamburg-Horn kennenzulernen, ganz besonders da unser Vermentino im ersten Rennen des Tages starten sollte, leider wurde jedoch der Start der Derbywoche aufgrund schlechten Wetters abgesagt und unser Hamburg-Besuch war nach weniger als einer Stunde vorbei!

Gefeiert: zwei Hochzeiten, eine davon in der Villa am Bernsteinsee in Bitterfeld und eine im Leipziger Riverboat, sowie auch das Sommerfest des Rennstalls Scheibenholz- natürlich mit den Ehrengästen Mount Juliet und Vermentino!

Fotorechte: Scheibenholz

Gelesen: das neue Buch von Rolf Hochhuth: „Bei Coco Chanel    Jackie Marlene Strawinsky , ein Theaterstück, welches im Jahr 1968 im Atelier von Coco Chanel spielt. Das Rezensionexemplar kam als Überaschung zu mir und hat meinen Geschmack komplett getroffen.

Zeit verbracht: viel und trotzdem viel zu wenig mit meinem Pferdeliebling Mount Juliet… meine Vorfreude auf den Herbst steigt täglich!

Gekauft: neben Pferdeohrringen von Thomas Sabo (Sie waren reduziert! Ich konnte nicht anders!) auch noch Wurst. Kommt bei mir ja eigentlich nie vor, die Produkte von den Elbweiderindern aus Graditz sind aber wirklich ihr Geld und die Anfahrt bis zum Hofladen nach Liebertwolkwitz wert!

Tipp für Juli: Morgen ist eintrittsfreier Tag in vielen Leipziger Museen, und gerade im Stadtgeschichtlichen Museum in Leipzig gibt es momentan viele gute Ausstellungen, z.B. über das ehemalige Kaufhaus Held.

 

Uwe Steimle: Warum der Esel Martin heißt – Neues von Martin Luther

2017 ist ein Thema- ganz besonders hier in Mitteldeutschland- ständig präsent: das Reformationsjubiläum, der 500. Jahrestag des Thesenanschlags von Wittenberg.  Und Martin Luther? Der ist inzwischen überall präsent: im Film, als Panometer, auf Kaffeebechern und Spielkarten, als Puppe und auf T-Shirts. Etwas ist jedoch im Laufe der Zeit verlorengegangen: die restlichen 5 Thesen. Aber: sie sind wieder da! Gefunden von Uwe Steimle!

9783579086491_coverIn seinem neuen Buch „Warum der Esel Martin heißt“ ist Uwe Steimle unterwegs auf Martin Luthers Spuren, in Eisleben, Wittenberg und natürlich auch auf der Wartburg. Dabei lernt er Leute kennen, die unterschiedlicher kaum sein könnten: z.B eine 95- jährige, noch aktive Tanzlehrerin, eine ehemalige Chemielaborantin, dank einer Umschulung jetzt Heilpraktikerin, oder auch den Maler Uwe Pfeifer aus Halle/Saale. Wie von selbst tauchen dabei die verlorengegangenen Thesen auf…

Uwe Steimles Buch ist in gewohnter Art unterhaltsam geschrieben, Interviews wechseln sich mit Fotos und Kurzgeschichten ab. Die 156 Seiten sind schnell durchgelesen, mir hat dafür ein Abend gereicht. Neue historische Erkenntnisse sind dabei natürlich nicht zu erwarten, ein kritischer Umgang mit Martin Luther erst recht nicht.

Leseempfehlung: für Fans von Eseln und Uwe Steimle

Preis: 16,99€

erschienen: am 18.11.2016 im Gütersloher Verlagshaus

erhältlich: online und im lokalen Buchhandel

Leseprobe: hier

Transparenzhinweis: Ich erhielt das Buch als kostenloses Rezensionsexemplar vom Verlag.