Monatsrückblick August

Österreich, Italien, Slowenien, Kroatien, Ungarn und Slowakei… in all diesen Ländern war ich im August zumindest mal kurzzeitig- kein Wunder, wenn die ersten zwei Wochen des Monats Urlaubszeit sind. Aber auch sonst ist ziemlich viel passiert:

Familie: zwei Feiern, beide zwar sehr schön,aber unterschiedlicher nicht sein könnten, mit zwei verschiedenen Teilen der Familie, und ein Fazit: Wir werden alt! Wo sind die letzten Jahre nur geblieben?!

Gefeiert: ein Sommerfest bei unseren Ziegen im Outback. Wie jedes Jahr sehr liebevoll und gut organisiert!

Gesehen: dank  Einladungen zu Previews zum Einen „Jugend ohne Gott“, einer sehr modernen Verfilmung des gleichnamigen Romans von Ödön von Horvath (Kinostart: gestern, 31.08.2017) und auch noch „Lady Macbeth“, Kinostart 09.11.2017. Beide waren ok, zu Lieblingsfilmen werden sie jedoch nicht.

Gelesen: „Der Goldene Handschuh“ von Heinz Strunk, über das Leben des Serienmörders Fritz Honka. Sowohl für Fans von Heinz Strunk als auch von authentischen Kriminalfällen Pflichtlektüre, für alle anderen unterhaltsame Schilderungen der 70er Jahre in Hamburg.

Ausserdem noch den Blog von Romario, bzw. seiner Besitzerin. Der 10-jährige Warmblutwallach erblindete im vergangenen Jahr, der Umgang mit einem behinderten Pferd wird sehr gut und ausführlich dargestellt.

Gekauft: Schmuck im Souvenirshop der Spanischen Hofreitschule in Wien (obwohl… beide Armbänder waren Geschenke von Alex, dann gilt das eigentlich nicht…)

Verkauft: einige Handtaschen und etwas Modeschmuck auf dem Flohmarkt der Rennbahn… die Standgebühr und sogar etwas Gewinn war als Erlös drin, ansonsten war es einfach ein schöner Tag!

HerausforderungWer mich kennt weiß, was ich überhaupt nicht mag: fotografiert und gefilmt zu werden! Für eine Sendung mit meinem Mount Juliet hab ich mich nun aber sogar einen ganzen Vormittag Fernsehdreharbeiten gestellt. Das Ergebnis ist am 16. September um 16 Uhr im MDR zu sehen.

Das schönste Erlebnis: Keine Frage, auf jeden Fall der Sieg von meinem Mount Juliet auf der Rennbahn Hoppegarten! Auch wenn ein Abendrenntag unter der Woche immer mit An- und Abreisestress verbunden ist, hat es sich doch komplett gelohnt!

Schönste Geschenke: natürlich die Armbänder von Alex und auch noch eines der Hufeisen, mit denen Mounty sein Siegrennen in Hoppegarten gelaufen ist!

Monatsrückblick Juli

Juli? Ist das eigentlich ein Sommermonat? Gefühlt war es den ganzen Monat eher nass und frisch… egal, vollgepackt war er trotzdem!

Gefreut: über den Sieg von Sameer in Hoppegarten! Und darüber, das ich die Sport-Welt jetzt auch immer bei Ronny im Lotto-Laden kaufen kann. Und über einen Familienausflug zur Rennbahn in Bad Harzburg. Und über die nette und kompetente Betreuung im Pressebereich der Global Jumping Berlin (… nein, das ist nicht selbstverständlich!). Und über mein Ostwind- Rezensionsexemplar!

Geärgert: über nichts eigentlich… wenn doch, ist es mir zumindest nicht in Erinnerung geblieben.

Unterwegs: in Dresden, Berlin, Bad Harzburg, Lutherstadt Wittenberg und Österreich

Gesehen: „Ostwind 3“ im Kino: soo schön…und traurig…aber schön! Auch im Kino: „Minions 3“: war ok, das niedlichste am Film ist eine kleine Ziege, Fazit: ich werde einfach kein Fan von diesen kleinen gelben Figuren.

Gelesen: fast nur Pferdezeitschriften und Pferdebücher… die Zeit rast und zumindest theoretisch will ich gut vorbereitet sein. Und mal wieder: „Faserland“ von Christian Kracht- seit 2005 mein Lieblingsbuch und seitdem habe ich es schon unzählige Male gelesen…aber das geht ja schnell!

Gelernt: Pausen sind notwendig: nachdem mein Mount Juliet beim Rennen am 24.06. in Magdeburg Letzter war, bekam er eine kleine Trainings- und Rennpause: mit Erfolg! Beim Rennen am 23.07. in Bad Harzburg wurde er zweiter und musste sich nur seinem Halbbruder Ohne Tadel (beide sind Söhne vom Tertullian) geschlagen geben. Ich bin so stolz auf meinen Prinz Blaublut!

Und ausserdem: unser kleiner Vermentino ist so eine richtige Schönheit!

Gekauft: bei Peek&  Cloppenburg eine Tasche von Polo Ralph Lauren: auf den 50% reduzierten Preis gab es nochmal 20% Prozent Rabatt, das konnte ich nicht vorbeigehen!

Übrigens, schon mal vormerken: am 19.08. ab 10 Uhr findet auf der Rennbahn der nächste Flohmarkt statt. Auch ich bin dabei und verkaufe: Taschen (ja, ich kann mich auch davon trennen), Tücher und Schmuck, das meiste davon hochwertige gut erhaltene Markenprodukte, und auch Bücher. Der Eintritt kostet 1€, es lohnt sich!

Fotorechte: Scheibenholz/ Familie Schwalbe/ Frau Martini

Pferde verstehen- mit Ostwinds Hilfe

Zum dritten Mal inzwischen sind der Hengst Ostwind und seine menschliche Freundin Mika im Kino zu sehen, diesmal unterwegs zu Ostwinds Ursprung nach Ora in Andalusien. Und auch zum dritten Mal sind die Buchhandlungen und Kaufhäuser voll mit Ostwind-Merchandisingartikel… von Schreibwaren über CDs, Puzzles und natürlich auch Büchern. Selbstverständlich gibt es die bekannten Ostwind- Romane und wie immer ein „Buch zum Film“, erschienen ist aber auch ein Sachbuch: „Pferde verstehen mit Ostwind“ geschrieben von Almut Schmitt.

In insgesamt 6 Kapiteln wird leicht verständliches Basiswissen rund ums Pferd vermittelt, angefangen von der „Sprache der Pferde“ über die Beschäftigung mit ihnen bis hin zu Tipps für die ersten Reitversuche. Das Buch ist umfangreich mit Fotos illustriert, davon viele aus den Ostwind-Filmen. Natürlich ist es kein Fachbuch, vermittelt aber erste Kenntnisse über Pferde kindgerecht, mit großer, gut lesbarer Schrift. Zusätzlich gibt es noch Hintergrundinformationen zu Ostwind und den Dreharbeiten durch ein Interview mit seiner Trainerin und dem Double von „Mika“, Kenzie Dysli. Besonderer Wert wird auf die Verantwortung gelegt, die mit dem Besitz eines Pferdes einhergehen und auf etwas, was Mika in den Filmen leider viel zu selten tut: einen Reithelm tragen!

Kurzinfos

Titel: Pferde verstehen mit Ostwind

Autorin: Almut Schmitt

Verlag: cbj Kinder- und Jugendbuchverlag

Preis: 14,99€

geeignet für: Kinder ab ca. 9 Jahren

Leseprobe: hier

Transparenzhinweis: Ich habe dieses Buch kostenlos von der Verlagsgruppe Randomhouse als Rezensionsexemplar bekommen.

Wochenrückblick 21.KW

Der Vorteil, wenn ich hauptsächlich am Nachmittag arbeite: ich kann viel Zeit bei meinem Liebling Mount Juliet auf der Rennbahn verbringen, der Nachteil jedoch: am Abend bleibt wenig Zeit für den Blog. Das Wichtigste der vergangenen Woche gibt es deshalb kurz zusammengefasst im Wochenrückblick!

gesehen: dank einer Einladung des „Spiegel“ den neuen Film von Matti Geschonnek „In Zeiten des abnehmenden Lichts“ ( Filmstart am Donnerstag, 01.06.2017) in einer Preview im Passage-Kino. Der Großteil des Films spielt an einem einzigen Tag im Herbst 1989 in Ost-Berlin und zeigt das Leben von vier Generationen einer Familie: sehr sehenswert!

gereist: am Donnerstag nach Magdeburg zum Pferderennen. Auf dem Rennprogramm standen mehrere Galopp- und Trabrennen, dank eines falsch ausgefüllten Wettscheins gabs sogar einen ziemlich hohen Gewinn für mich (danke Torqueville!)!

Erinnerung der Woche: die historische Eisenbahn auf der Kleinmesse, mit der ich schon als Kind regelmäßig gefahren bin, gibt es noch immer, wenn auch an anderer Stelle.

Fehler der Woche: der Versuch, ein Kleid an einem Sonnabend in der Innenstadt zu kaufen. Vielleicht lag es an den Großveranstaltungen Kirchentag und Depeche Mode- Konzert…das Experiment ist jedoch komplett gescheitert!

Lieblinge der Woche: sowohl unser Nachwuchsgalopper Vermentino als auch Mount Juliet liefen am Sonntag beim Moderenntag im Scheibenholz und eroberten beide einen 5. Platz in ihren jeweiligen Rennen, MJ erarbeitete sich sogar noch einen Geldgewinn! Mounty und Vermentino, ich bin so stolz auf euch!

Überraschung der Woche: manche Ereignisse werden schneller konkret als erwartet, wie gut, wenn man sich seiner Entscheidung dann noch immer sicher ist! Allerdings heißt es deshalb in den nächsten Monaten: viel organisieren und noch mehr lernen. Liebes Rennstall-Team, vielen Dank für eure Geduld und Zeit! ❤

Fotorechte: Scheibenholz

„Inszeniert. Deutsche Geschichte im Spielfilm“

Filme können vieles: unterhalten, ablenken, aber auch informieren und Wissen vermitteln- im besten Fall sogar alles zusammen! Das Zeitgeschichtliche Forum widmet sich in seiner zweiten aktuellen Sonderausstellung nun dem Film, ganz speziell den Spielfilmen, die sich mit deutscher Geschichte beschäftigen. Dabei wird eins schnell klar. Deutsche Geschichte ist nicht nur in deutschen Spielfilmen ein Thema, sondern wird international, besonders auch in den USA thematisiert. Dort liegt der Schwerpunkt auf der Nazizeit, zum Beispiel in der Serie „Holocaust“ aus den 70er Jahren oder „Operation Walküre„, 2008 in den Kinos mit Tom Cruise als Claus Schenk Graf von Stauffenberg.

Umfangreicher sind natürlich die Geschichtsdarstellungen in deutschen Filmen und Serien. Aber auch die sind Trends unterworfen: waren noch in den 50er Jahren Flucht und Vertreibung ein häufig genutztes Thema, wurde um die Jahrtausendwende herum eher DDR- und Mauerfall-Geschichte dargestellt, zum Beispiel in den Filmen „Good bye, Lenin!“ und „Das Leben der Anderen“.

Zu den Filmen gibt es umfangreiches Material zu sehen: Ausschnitte, Requisten, Originaldrehbücher und auch gewonnene Filmpreise. Filmschaffende kommen zu Wort und natürlich können auch die Besucher interaktiv am Filmgeschehen teilhaben.

Zu sehen ist die Ausstellung täglich außer Montag bis zum 07. Januar 2018. Der Eintritt ist frei.

Rechte Ausstellungsplakat: JahnDesign, Thomas Jahn