Circus Paul Busch

Wir waren im Circus Paul Busch. Dieser gastiert gerade in Leipzig auf dem Platz der Kleinmesse am Cottaweg.

Neben beeindruckenden Artisten haben uns natürlich besonders die Tiere interessiert. Zu sehen waren Pferde, Kamele, Rinder, …. usw.

Die Tiere werden, wie uns der Direktor vor Pause berichtete, in jeder Stadt streng auf artgerechte Haltung kontrolliert und es wurde jeder Besucher aufgefordert sich in der Pause selbst ein Bild davon zu machen. Ein Vergnügen was wir uns natürlich nicht entgehen ließen – kostet auch nur 3 Euro pro Person.

Bei den Tierunterkünften durfte auch wieder fotografiert werden, was während der Vorstellung nur ohne Blitz möglich ist.

Im Übrigen kann ich das Angebot des Imbiss im Vorzelt empfehlen. Auch wenn die Preis dafür nicht gerade moderat sind, ist die Qualität hervorragend.

Der Circus ist noch bis Mittwoch in der Stadt und gibt täglich 2 Vorstellungen. Der Eintritt kostet zwischen 15 und 30 Euro pro Person.

Wir hatten die Möglichkeit den Circus mit Freikarten zu besuchen.

12 von 12 – Dezember

Zugegeben, der Blog wurde in den letzten Wochen etwas vernachlässigt… Mounty ist einfach um vieles wichtiger! Für ein kleines Blogprojekt ist trotzdem Zeit: 12 von 12.

Worum geht es dabei? Ganz einfach, der jeweils 12. eines Monats wird anhand von Fotos dokumentiert- natürlich mit 12 Stück davon!

Mein 12. Dezember, ein Dienstag, sah nun so aus:

(eine Erklärung der Bilder gibt es beim Klick auf das jeweilige Foto)

 

Monatsrückblick November

November; grau, kalt, verregnet und trotzdem der wahrscheinlich schönste Monat des Jahres für  mich: mein Mount Juliet gehört jetzt nur mir allein und konnte seine Rennkarriere erfolgreich beenden. Von seinem ehemaligem Trainer, seiner Heimatbahn und seinem Rennstall wurde er würdig verabschiedet:

Liebling des Monats: natürlich Mounty: ja es ist anstrengend, kostet viel Zeit und Geld… aber ich möchte nie wieder auf ihn verzichten!

gekauft: alles fürs Pferd: Decken, Gebisse, Longe etc.

unterwegs gewesen: nur nach Dresden zum letzten Grasbahn- Renntag der Saison mit anderen Leipziger Galoppsport- Fans im zum „Galopp- Express“ umgetauften „Saxonia- Express“… für mehr Touren reicht die Zeit einfach nicht. (Und es fehlt mir auch nicht, die Zeit verbringe ich inzwischen lieber mit Mounty.)

gelesen: die aktuelle Ausgabe der „Vollblut“: es gibt einen langen Artikel über 150 Jahre Rennbahn Scheibenholz, ich bin auf einem Foto zu sehen und Mounty ist auch erwähnt.

gegessen: seit Dienstag hat der Leipziger Weihnachtsmarkt geöffnet und das beste Essen gibt es auf dem Augustusplatz direkt am Riesenrad: Burger vom Burgerverein in vier verschiedenen Sorten mit lokal hergestellten Produkten: die Pattys sind aus Graditz von den Elbweiderindern und die Brötchen vom Bäcker Eßrich aus Liebertwolkwitz. Absolut empfehlenswert!

gefeiert: die Zeit der Weihnachtsfeiern geht gefühlt dieses Jahr noch eher los als sonst, die Saisonabschlußfeier vom Rennstall Scheibenholz war auch schon vor zwei Wochen

gefehlt: Schlaf. Ausschlafen am Wochenende? Erstmal nicht mehr, denn früh sind die Reithallen fast immer frei: die beste Zeit, um mit Mounty zu arbeiten.

dankbar: natürlich Alex und unserer Reitbeteiligung für ihre Hilfe und Unterstützung, aber auch meiner Arbeit: mit „normalen“ Arbeitszeiten wäre vieles nicht oder nur schwer möglich

Überraschung des Monats: ein Adventspaket mit einem Rubbel-Luzi-Adventskalender, Pfefferkuchen und Möhren für Mounty

Ein tierischer Sonntag: Besuch in Graditz

Eine Wanderung in der Uckermark mit den beiden Eseln Emil und Elli? Machten wir 2015. Ein Wanderung zu 5 Störchen in der Aue um Leipzig? Unternahmen wir 2016. Auch in diesem Jahr fanden wir wir wieder tierische Unterstützung für unsere Wanderschaft, in Graditz bei Torgau warteten sowohl Pferde als auch Rinder auf uns.

In der Landwirtschaft war es jahrhundertelang üblich, die Rinder zu Pfingsten auf die Weide zu treiben… das gute Wetter der letzten Tage sorgte dafür, das wir dies in Graditz bereits am Sonntag letzter Woche erledigen konnten. Die Hereford- Elbweiderinder weiden direkt an der Elbe, in unmittelbarer Nachbarschaft der Pferde des Haupt– und Vollblutgestüts. Unsere Wanderung führte uns durch die Gestütsanlagen, direkt an der Elbe entlang der Pferdekoppeln zur Winterweide, wo unsere Rinder dann von den Leipziger Cowboys zur Sommerweide getrieben wurden.

Für uns war dort schon ein leckeres Picknick mit Produkten aus eigener Herstellung vorbereitet: Rindsbockwurst, Knackwurst und Leberpastete. Diese Leckereien aus 100% artgerechter Haltung gibt es auch zu kaufen, in Leipzig regelmäßig im Hofladen in Liebertwolkwitz oder direkt in Graditz.

Im Hauptgestüt stand dann die jährliche Präsentation der sächsischen Zuchtstuten, ihrer Fohlen und auch einiger Hengste auf dem Programm. Den Unterschied zwischen Haupt- und Landgestüt kann man sich übrigens leicht merken: im Hauptgestüt sind dieStuten und Fohlen zuhause, im Landgestüt die Landbeschäler, also die Hengste.

Art-Night Leipzig: Pop-Art selbstgemalt!

Reiten, Yoga, Gymnastik bei mir, Segelfliegen, Rudern, und Fahrradfahren bei Alex: unsere Hobbies sind zwar vielfälig, aber irgendwas kreatives ist nicht dabei. Warum? Vorher müssen Materialien gekauft werden. Wenn es dann doch keinen Spaß macht, eine ziemlich sinnlose Investition. Anleitung gibt es in Kursen- dafür allerdings ist geplante und regelmäßige Zeit notwendig.

Die Lösung? Zwei Stunden Zeit zum Malen, in lockerer Atmosphäre, Materialien werden komplett gestellt, Anleitung durch einen professionellen Künstler, am Ende ist ein individuelles Bild enstanden, was natürlich mit nachhause genommen werden kann. Gibt es nicht? Gibt es doch! In den USA sind diese „Art-Nights“ schon seit langem beliebt, inzwischen gibt es sie auch in Leipzig.

Für Alex und mich war es am vergangenem Mittwoch soweit: die Art- Night Leipzig zum Thema „Pop-Art“ im Restaurant „Die Versorger“ in der Spinnerei wurde ausprobiert!

Vorbereiten brauchten wir nichts, unsere Staffelei mit Leinwand, Farben, Pinsel, Wasser und Läppchen warteten schon auf uns!

Unser Motiv war vorgegeben, was aber nicht bedeutete, dass auch exakt dieses Bild auf unserer Leinwand entstehen soll. Unter Anleitung der Künstlerin Joanna Grzybek versuchten wir unser Bestes, unterbrochen nur von einer kleinen Pause für das Abendessen.

Entstanden sind dann, trotz der identischen Vorlage, sehr unterschiedliche Werke bei allen Teilnehmern. Während ich zumindest versucht habe, es relativ originalgetreu zu gestalten, ist bei Alex ein hübscher Hund auf der Leinwand erschienen, der bereits einen Platz in unserer Wohnung gefunden hat.

Das Malen allerdings ist nur ein Aspekt der Veranstaltung, der andere ist sogar noch unterhaltsamer: neue Leute kennenlernen, in unserem Fall andere Blogger. Die kleine Runde an unserem Tisch mit Janina vom Blog sos-fernweh.com mit ihrer Begleiterin Josi und Anne vom Blog leipzigermama.de hat nicht nur für einen unterhaltsamen Abend gesorgt, sondern auch noch meine Blog-Leseliste erweitert.

Mein Fazit:

Mit einem Preis von 45€ pro Person (Essen und Getränke müssen noch extra bezahlt werden) finde ich es relativ teuer, könnte es mir aber als Möglichkeit für ein etwas anderes erstes Date vorstellen. Gefehlt haben mir leider auch ein paar Infos zur Theorie und zu den Hintergründen von Pop-Art. Und liebes „Die Versorger“- Team: schreibt doch bitte den Namen eures Restaurants irgendwo gut sichtbar außen dran, es würde es potentiellen Gästen wirklich erleichtern, euch zu finden!

Transparenzhinweis:

Alex und ich besuchten die Art-Night kostenfrei auf Einladung des Veranstalters im Rahmen eines Blogger-Event