1000 Fragen an mich selbst #1

Diese „1000 Fragen an sich selbst“ Reihe war schon vor über 2 Jahren in Bloggerkreisen verbreitet- damals hab ich nur mitgelesen, allerdings nicht aktiv teilgenommen. Jetzt ist es soweit: jeden Sonntag gibt es eine neue Folge.

  1. Wann hast du zuletzt etwas zum ersten Mal gemacht? Vor ein paar Tagen, mein Pferd mit Boxenruhe selbst geführt. Bislang hatte ich mich davor immer erfolgeich gedrückt.
  2. Mit wem verstehst du dich am besten? Bis vor ein paar Monate hätte ich gedacht mit meinem Mann, inzwischen allerdings- mit mir selber.
  3. Über welche Witze kannst du richtig laut lachen? So richtige Flachwitze! „Wie heißt der Bruder von Elvis? Zwölfis!“
  4. Macht es dir
    etwas aus, wenn du im Beisein von anderen weinen musst? Kommt auf die Situation und die anwesenden Personen an.
  5. Woraus besteht dein Frühstück? Kaffee oder RedBull.
  6. Wem hast du zuletzt einen Kuss gegeben? Meinem Pferd.. und als Mensch? Einem guten alten Freund.
  7. In welchem Punkt gleichst du deiner Mutter? Wahrscheinlich in mehr Punkten als ich wahrhaben will.
  8. Was machst du morgens als Erstes? Was sicher fast jeder als erstes macht: aufs Handy schauen.
  9. Kannst du gut vorlesen? Ja, so richtig mit verstellter Stimme.
  10. Bis zu welchem Alter hast du an den Weihnachtsmann geglaubt? Ich glaube so bis zum Grundschulalter.
  11. Was möchtest du dir unbedingt irgendwann einmal kaufen? Da hab ich keine Wünsche mehr, ich hab alles was man mit Geld kaufen kann.
  12. Welche Charaktereigenschaft hättest du gerne? Ich würde gerne besser abschalten können und Dinge hinter mir lassen.
  13. Was ist deine Lieblingssendung im Fernsehen? Aktenzeichen xy ungelöst
  14. Wann bist du zuletzt in einem Vergnügungspark gewesen? Ewig her, mindestens 25 Jahre.
  15. Wie alt möchtest du gern werden? Älter als mein Pferd, damit er nicht noch in fremde Hände muss.
  16. An welchen Urlaub denkst du mit Wehmut zurück? An sämtliche Urlaube mit meiner Oma.
  17. Wie fühlt sich Liebeskummer für dich an? Ruinös.
  18. Hättest du lieber einen anderern Namen? Früher ja, inzwischen nicht mehr.
  19. Bei welcher Gelegenheit hast du an dir selbst gezweifelt? Beim Anschaffen meines Pferdes, ob ein Ex- Rennpferd für jemanden ohne jegliche Pferdeefahrung die richtige Entscheidung ist.
  20. Worauf verwendest du zuviel Zeit? Sinnloses Surfen im Internet.

12 von 12: April 2020

Der 12. eines Monats dokumentiert in 12 10 Bildern:

Der Wecker klingelt um 06:52 Uhr für eine Fahrt aufs Land:

Kein Osterausflug, sondern auf gehts zum Coronoa-Test.

Neue Schuhe: Adidas „Gazelle“, super bequem.

Nach dem Test: Auto in der Innenstadt aufladen und einen „Ruby Flamingo Frappucchino“ von Starbucks frühstücken.

Dank Netflix im Auto angefangen zu schauen und dann zuhause noch das Ende:

„Ein Schweinchen namens Babe“. 1995 wurde der Film veröffentlicht, ich hab ihn tatsächlich zum ersten Mal gesehen.

Dazu ein kleines Häagen-Dazs Eis.

Kurz vor 20 Uhr: Ankunft am Stall.

Abendessenfür MJ vorbereiten: Müsli mit Apfel, Banane und Möhren.

Der Beste!

Auch Stallkatze Bubu bekommt noch ihr Abendessen.

Und als letztes im Stall: MJs Freund Karli bekommt ein Gute- Nacht- Leckerli.

Pferdeversorgung im Notfall: Stallapotheke

Seit gestern gibt es in Sachsen verstärkte Ausgangsbeschränkungen. Auch wenn sie mich beruflich nur am Rande betreffen- der Tätigkeit in einem „systemrelevanten“ Job sei Dank- schränken sie doch im privaten Bereich sehr ein.

Besuche bei Mount Juliet sind nur noch für Alex und mich jeweils alleine möglich und sollen auch auf das absolut notwendige Maß beschränkt werden. Damit MJ aber im Notfall so gut wie möglich versorgt ist, habe ich natürlich schon einige Vorbereitungen getroffen. Seine Impfungen sind selbstverständlich alle aufgefrischt und auch wenn sein Tierarzt weiterarbeitet, habe ich seine Stallapotheke auf den notwendigen Stand gebracht.

Damit alles seinen festen Platz hat und wir im Notfall nicht noch suchen müssen und auch MJs Pflegebeteiligung sofort weiß wo etwas ist, habe ich einfach eine Putzkiste umfunktioniert.

Enthalten sind:

  • ein Fieberthermometer für Großtiere; ein normales geht natürlich auch, dabei aber mit Faden und Klammer dafür sorgen, das es nicht „eingesogen“ wird
  • Verbandsmaterial, steril und unsteril
  • Einweghandschuhe
  • Kältekompressen zum Sofortgebrauch (Knickeis, gibt es in der Apotheke und funktioniert wie die Handwärmer)
  • Babywindeln für Hufverbände
  • Panzertape
  • Heilerde, gibt es schon fertig in der Tube
  • Betaisodona, sowohl als Salbe als auch flüssig
  • Zink-/Wundsalbe
  • Colosan
  • eine gereinigte Spritze ohne Nadel (ich habe einfach eine vom Metacam genommen)
  • Diathyyl zur Kühlung (kann auch auf kleinere Wunden aufgetragen werden)
  • Percutin
  • Zinkspray
  • Tensolvet
  • Desinfektionsmittel
  • Rivanol
  • ASS- Tabletten
  • Sprühpflaster (wir haben gute Erfahrungen mit dem Drachenblut- Sprühpflaster von Effol gemacht)
  • eine „normale“ Schere und eine Schere für Verbandsmaterial
  • und natürlich, ganz wichtig, eine Liste mit Notfalltelefonnummern vom Tierarzt, einem „Ersatz- Tierarzt“ und der Tierklinik

Auch wenn ich glaube, dass wir für eine Erstversorgung ganz gut ausgestattet sind, würde ich im Zweifelsfall immer den Tierarzt anrufen. 

 

Update zu Mount Juliet

Auch wenn es hier in den letzten Monaten ziemlich ruhig war, ist doch umso mehr passiert:

Mount Juliet hatte Anfang Dezember leider einen Paddockunfall- er wurde von einem anderen Pferd getreten.

Aber Glück im Unglück… zwei Miteinsteller haben es gesehen und mich sofort informiert, so dass schon nach kurzer Zeit der Tierarzt da war. DIagnose: eine angebrochene Kniescheibe! Für Mount Juliet bedeutete das: zwei Monate strenge Boxenruhe, nur unterbrochen von kurzen Runden im Stall. Unsere gesamte Weihnachtszeit bis in den Februar hinein bestand also darin, bis zu viermal am Tag zu MJ zu fahren, um mit ihm drei Runden in der Stallgasse zu laufen-was wir aber dank Alex und Maria wunderbar hinbekommen haben.

Seit Anfang Februar darf er sich nun endlich wieder wieder regulär bewegen und verbringt seine Nachmittage auf seinem Einzelpaddock und auch wieder mit Alex bei Spaziergängen.

 

Und Corona? Schränkt leider auch unseren Tagesablauf ein. Stallbesuche sind nur noch einzeln und nur für dringende Versorgungen möglich, Besuche von Freunden und Familie sind nicht mehr gestattet.