Rückblende 2016: Ausstellung im Zeitgeschichtlichen Forum

Woran erinnern wir uns, wenn wir an 2016 denken? Für mich war es das Jahr, in dem ich mein Traumpferd Mount Juliet kennengelernt habe, von allgemeiner Bedeutung sind aber andere Ereignisse: der Brexit, die Flüchtlingskrise, der Putsch in der Türkei… immer verbunden mit Pressefotos und Karikaturen. Die eindrucksvollsten dieser Bilder sind jetzt wieder im Zeitgeschichtlichen Forum zu sehen, die gemeinsame Ausstellung der Landesvertretung Rheinland-Pfalz, des Bundesverbandes der Deutschen Zeitungsverleger in Kooperation mit der Bundespressekonferenz macht auch in diesem Jahr wieder Station in Leipzig.

Von 1156 eingereichten Arbeiten werden ca. 100 in der Ausstellung gezeigt, alle anderen sind auf der Homepage der Rückblende zu sehen.

Infos: „Rückblende 2016“, Zeitgeschichtliches Forum Leipzig, Grimmaische Straße, 13. Juli bis 3. September 2017, geöffnet Di–Fr 9–18 Uhr, Sa/So 10–18 Uhr, Eintritt frei

Monatsrückblick Juni

2017 ist schon zur Hälfte vorbei, und speziell der Juni verging einfach nur schnell… in Ermangelung einzelner Blogbeiträge gibt es jetzt einen Monatsrückblick!

Geburtstagskind des Monats: unser hübscher Vermentino wurde am Pfingsmontag drei Jahre alt- auf der Rennbahn bewegt er sich allerdings schon ganz wie ein erfahrenes Rennpferd!

Gereist: nach Dresden, Magdeburg und Hoppegarten jeweils zu Galopprennen… und auch nach Hamburg. Ich hatte mich wirklich darauf gefreut, endlich mal die Rennbahn in Hamburg-Horn kennenzulernen, ganz besonders da unser Vermentino im ersten Rennen des Tages starten sollte, leider wurde jedoch der Start der Derbywoche aufgrund schlechten Wetters abgesagt und unser Hamburg-Besuch war nach weniger als einer Stunde vorbei!

Gefeiert: zwei Hochzeiten, eine davon in der Villa am Bernsteinsee in Bitterfeld und eine im Leipziger Riverboat, sowie auch das Sommerfest des Rennstalls Scheibenholz- natürlich mit den Ehrengästen Mount Juliet und Vermentino!

Fotorechte: Scheibenholz

Gelesen: das neue Buch von Rolf Hochhuth: „Bei Coco Chanel    Jackie Marlene Strawinsky , ein Theaterstück, welches im Jahr 1968 im Atelier von Coco Chanel spielt. Das Rezensionexemplar kam als Überaschung zu mir und hat meinen Geschmack komplett getroffen.

Zeit verbracht: viel und trotzdem viel zu wenig mit meinem Pferdeliebling Mount Juliet… meine Vorfreude auf den Herbst steigt täglich!

Gekauft: neben Pferdeohrringen von Thomas Sabo (Sie waren reduziert! Ich konnte nicht anders!) auch noch Wurst. Kommt bei mir ja eigentlich nie vor, die Produkte von den Elbweiderindern aus Graditz sind aber wirklich ihr Geld und die Anfahrt bis zum Hofladen nach Liebertwolkwitz wert!

Tipp für Juli: Morgen ist eintrittsfreier Tag in vielen Leipziger Museen, und gerade im Stadtgeschichtlichen Museum in Leipzig gibt es momentan viele gute Ausstellungen, z.B. über das ehemalige Kaufhaus Held.

 

Unser Star für Markranstädt: Leo beim Kinderfest

Viele Städte haben ein Stadtfest, Markranstädt hat ein Kinderfest. Und damit auch alle Kinder zusammen feiern können, findet es immer während der Schulzeit statt: traditionell am letzten Wochenende vor der Zeugnisausgabe zu den Sommerferien- und das bereits seit 142 Jahren! Neben einer Kindergala, einem Familientag und einem Jahrmarkt gibt es natürlich auch jedes Jahr einen Umzug. Der steht immer unter einem bestimmten Motto- in diesem Jahr lautete es: „Gaukler, Ritter, Statthalter- Wir treffen uns im Mittelalter.“- und wird von den lokalen Kindereinrichtungen, Sportvereinen und Unternehmen gestaltet.

Früher wurde dieser Umzug immer von einem Ziegenbock angeführt… in Ermangelung eines geeigneten Bocks endete diese Tradition jedoch vor ein paar Jahren. Aber… es gibt doch Leo! Der Nachwuchs unserer Meggi aus dem Outback trainierte fast ein ganzes Jahr fleissig jeden Tag und konnte so in diesem Jahr erstmals dem Kinderfestumzug anführen.

Im nächsten Jahr findet das Kinderfest vom 21. Juni bis 25. Juni 2018 statt und steht unter dem Motto „Elemente (Feuer, Wasser, Erde, Luft)“- und hoffentlich wieder mit Leo an der Umzugsspitze!

Neueröffnung: Die „Leipziger Fischwelt“

Leipzig-Engelsdorf, in der Nähe vom Paunsdorf-Center, schon kurz vor Taucha: nicht gerade eine Gegend, die nicht unbedingt für Kultur und Touristenattraktionen bekannt ist – bis jetzt!

Vor ein paar Tagen jedoch eröffnete dort ein Museum, das einen Besuch auf jeden Fall Wert ist: die “ Leipziger Fischwelt“. Auf dem Gelände des Leipziger Anglerverbandes (der hat in Leipzig immerhin 13.000 aktive Mitglieder!)  und von diesem auch geplant und durchgeführt, ist auf über 600qm ein Bildungs- und Informationszentrum entstanden, welches sich Angeln, Fische und Gewässer zum Thema gestellt hat.

Natürlich gibt es Fische in Aquarien zu sehen, aber auch Informationen zum Angeln in anderen Ländern, Wasserverschmutzung und Umweltschutz. Ein umfangreicher Teil der Ausstellung ist auch der Darstellung von Fischen auf Kunst- und Souvenirobjekten gewidmet. Das besondere Highlight ist aber ein begehbares „Trockenaquarium“, also ein abgedunkelter Raum, der eine Unterwasserwelt darstellt, die durchwandert werden kann. Für Schul- oder hortgruppen steht ein komplett ausgestattetes Klassenzimmer zur Verfügung.

Regelmäßig geöffnet hat die „Leipziger Fischwelt“ erst ab September, dann immer Dienstag und Donnerstag von 13- 17 Uhr und am zweiten Wochenende jeden Monats von 10- 16 Uhr. In den Sommerferien gibt es aber Sonderöffnungszeiten, aktuelle Infos gibt es hier. Der Eintritt ist frei, die Bushaltestelle Klempererstr. der Linie 72 befindet sich in der Nähe.

„Greif zu! Greifvögel aus aller Welt“ Sonderausstellung im Naturkundemuseum

Fleischfressende Tiere? Kennen wir natürlich und denken an Hunde, Katzen, Löwen… allerdings meistens nicht an Vögel. Aber auch bei ihnen gibt es Fleischfresser, und zwar die Greifvögel. Diesen ist die aktuelle Sonderausstellung im Naturkundemuseum gewidmet.

Die Ausstellung besteht dabei aus zwei Teilen. Der Fotograf Knut Fischer ist mit Fotografien von Greifvögeln vertreten, und natürlich gibt es auch wieder Präparate zu sehen. Diese stammen aus mehreren Jahrhunderten: das Exponat eines Bartgeiers ist bereits fast 200 Jahre alt, das größte Objekt der Ausstellung, der von Hermann ter Meer präparierte Andenkondor stammt aus dem Jahr 1915 und wohnte vorher im Leipziger Zoo. Neu sind über 30 Präparate, die extra für die Ausstellung geschaffen wurden.

Einmal im Monat ist sogar noch ein ganz besonderer Gast im Naturkundemuseum zu Besuch: Wüstenbussard „Winnetou“ und sein Falkner halten dabei einen Workshop ab, bei dem gelernt werden kann, was es mit der „jahrtausendealten Kunst des Jagens mit Greifvögeln und der Falknerei“ auf sich hat. Infos zu diesen Terminen gibt es auf der Website des Naturkundemuseums.

Zu sehen ist die Ausstellung noch bis zum 02.01.2018 täglich außer Montag.