Unser Familienzuwachs: Mount Juliet

Endlich, nach einigem Hin und Her, gehört das beste, hübscheste und intelligenteste Pferd überhaupt, Mount Juliet, nun wirklich mir! Die wichtigsten Fragen zu ihm… oder zu uns… gibt es nun hier beantwortet:

Mount Juliet? Wie alt ist er? Und woher stammt er?

Er ist 5 Jahre alt, ein englischer Vollblut- Wallach und Sohn des bekannten Vererbers Tertullian. Seine Mutter ist die Stute Masako, die eine Tochter von High Chaparral ist. Gezogen wurde er in Frankreich, aufgewachsen ist er in Baden-Baden, in Leipzig ist er seit August 2016.

Wem gehört er jetzt eigentlich?

Mir, inzwischen auch offiziell eingetragen bei German Racing.

Und wird er noch Rennen laufen?

Nein, auf keinen Fall! Er ist im Ruhestand und soll einfach ein schönes Leben haben!

Wo wohnt er jetzt?

In einem Reitstall in Leipzig. Der befindet sich nicht nur in der Nähe von unserem Zuhause, sondern das Personal kennt sich auch noch speziell mit Vollblütern aus- und er ist nicht das einzige Ex-Rennpferd dort!

Wer kümmert sich um ihn?

Natürlich ich, Alex und eine Reitbeteiligung… die beste die wir und er uns vorstellen können! Die Grundversorgung, füttern und misten wird aber auch vom Stallpersonal übernommen.

Was macht er den ganzen Tag?

Futtern. Zwischendurch verbringt er noch 2,5 Stunden auf dem Paddock, bekommt Lektionen in Bodenarbeit und Longieren und wird natürlich auch von unserer Reitbeteiligung geritten.

Ein eigenes Pferd? Ist das nicht sehr teuer?

Ja, ist es. Zuerst muss es gekauft werden. Dann kommt ein Pferd von der Rennbahn ohne „Privateigentum“ in den Reitstall, also müssen natürlich seine Miete und Versicherungen (Haftpflicht, OP, Unfall) bezahlt werden, aber auch eine Grundausstattung: Putzzeug, verschiedene Decken für innen und aussen, Trense, Gebisse, Longe , Führstrick und und und. Dazu kommen noch Kosten für den Hufschmied, Kosten für den Besitzerwechsel (der muß im Pferdepass eingetragen werden) und die Tierseuchenkasse.

Wieviel Zeit brauchst du für ihn?

Viel, gerade jetzt in der Anfangszeit! Alex und ich besuchen ihn am Morgen gegen 7 Uhr, dann verbringe ich, abhängig von meiner Arbeitszeit, einige Zeit am Vormittag oder Nachmittag bei ihm. Am Abend besuchen wir ihn dann oft nochmals, um ihm seinen „Schlafanzug“ anzuziehen… also ihm seine Stalldecke umzulegen.

Kann er besucht werden?

Ja, klar! Allerdings bitte ich darum, das kurz mit mir abzustimmen… auch wenn er es nie zugeben würde, zuviele Leckerlis können schädlich für ihn sein.

Wir beide lernen jeden Tag soviel neues miteinander, auch wenn er immer wieder  neue Überraschungen für mich bereithält und meinen Tagesablauf gehörig auf den Kopf stellt, möchte ich nie mehr auf ihn verzichten!

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