Art-Night Leipzig: Pop-Art selbstgemalt!

Reiten, Yoga, Gymnastik bei mir, Segelfliegen, Rudern, und Fahrradfahren bei Alex: unsere Hobbies sind zwar vielfälig, aber irgendwas kreatives ist nicht dabei. Warum? Vorher müssen Materialien gekauft werden. Wenn es dann doch keinen Spaß macht, eine ziemlich sinnlose Investition. Anleitung gibt es in Kursen- dafür allerdings ist geplante und regelmäßige Zeit notwendig.

Die Lösung? Zwei Stunden Zeit zum Malen, in lockerer Atmosphäre, Materialien werden komplett gestellt, Anleitung durch einen professionellen Künstler, am Ende ist ein individuelles Bild enstanden, was natürlich mit nachhause genommen werden kann. Gibt es nicht? Gibt es doch! In den USA sind diese „Art-Nights“ schon seit langem beliebt, inzwischen gibt es sie auch in Leipzig.

Für Alex und mich war es am vergangenem Mittwoch soweit: die Art- Night Leipzig zum Thema „Pop-Art“ im Restaurant „Die Versorger“ in der Spinnerei wurde ausprobiert!

Vorbereiten brauchten wir nichts, unsere Staffelei mit Leinwand, Farben, Pinsel, Wasser und Läppchen warteten schon auf uns!

Unser Motiv war vorgegeben, was aber nicht bedeutete, dass auch exakt dieses Bild auf unserer Leinwand entstehen soll. Unter Anleitung der Künstlerin Joanna Grzybek versuchten wir unser Bestes, unterbrochen nur von einer kleinen Pause für das Abendessen.

Entstanden sind dann, trotz der identischen Vorlage, sehr unterschiedliche Werke bei allen Teilnehmern. Während ich zumindest versucht habe, es relativ originalgetreu zu gestalten, ist bei Alex ein hübscher Hund auf der Leinwand erschienen, der bereits einen Platz in unserer Wohnung gefunden hat.

Das Malen allerdings ist nur ein Aspekt der Veranstaltung, der andere ist sogar noch unterhaltsamer: neue Leute kennenlernen, in unserem Fall andere Blogger. Die kleine Runde an unserem Tisch mit Janina vom Blog sos-fernweh.com mit ihrer Begleiterin Josi und Anne vom Blog leipzigermama.de hat nicht nur für einen unterhaltsamen Abend gesorgt, sondern auch noch meine Blog-Leseliste erweitert.

Mein Fazit:

Mit einem Preis von 45€ pro Person (Essen und Getränke müssen noch extra bezahlt werden) finde ich es relativ teuer, könnte es mir aber als Möglichkeit für ein etwas anderes erstes Date vorstellen. Gefehlt haben mir leider auch ein paar Infos zur Theorie und zu den Hintergründen von Pop-Art. Und liebes „Die Versorger“- Team: schreibt doch bitte den Namen eures Restaurants irgendwo gut sichtbar außen dran, es würde es potentiellen Gästen wirklich erleichtern, euch zu finden!

Transparenzhinweis:

Alex und ich besuchten die Art-Night kostenfrei auf Einladung des Veranstalters im Rahmen eines Blogger-Event