Hengstpräsentation 2017 in Moritzburg

Wenn ich am Sonntag freiwillig um 6 Uhr aufstehe muß schon etwas ganz besonderes geplant sein: eine Fahrt nach Moritzburg bei Dresden. Bekannt ist Moritzburg hauptsächlich für zwei Dinge: das Schloß, welches als Kulisse für „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ diente und das Landgestüt der Bundesländer Sachsen und Thüringen. Dort findet jeweils am zweiten Februarwochende die Präsentation der aktuellen Zuchthengste statt: der Grund für unseren Besuch.

6 Uhr aufstehen, kurz nach 7 Uhr losfahren und trotzdem kamen wir sehr knapp an- besser konnte es gar nicht sein! Statt vom Parkplatz zur Reithalle laufen zu müssen nahm mich der 5- jährige Schwere Warmblut- Hengst Capitano mit seiner Kutsche mit, durch die schön verschneite Winterlandschaft direkt am Schloß vorbei!

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Aufgeteilt war die Veranstaltung in zwei Abschnitte: am Vormittag, von 9- 11.30 Uhr, wurden die Schweren Warmblüter, Kaltblüter und Haflinger präsentiert, während am Nachmittag von 13.30 – 17 Uhr die Reitpferderassen an der Reihe waren. Besonders für mich als Galoppsport-Fan interessant: in einem Alter, in dem Galopper schon als Senior gelten, fängt die Karriere für Springpferde oft erst an!

Wer die Veranstaltung nun im nächsten Jahr am 10. oder 11.02. 2018 besuchen möchte,  sollte einiges beachten:

  • Die Reithalle ist nicht beheizt, der Unterschied zwischen Innen- und Außentemperatur also nicht sehr groß- warm anziehen und eine Decke mitbringen!
  • Tickets kosten 5,50€ (Stand 2017) und können über die Gestütsverwaltung reserviert werden.
  • Essen gibt es preiswert an Imbisswagen, wer allerdings in den Pausen einen Restaurantbesuch vorzieht, sollte vorher reservieren.
  • Einige wenige Parkplätze stehen direkt an der Reithalle zur Verfügung, der Weg vom Hauptparkplatz bis  zum Veranstaltungsort dauert ca. 5-10 Minuten.
  • Die Reithalle ist nicht ausgeschildert: einfach Richtung Käthe-Kollwitz-Haus orientieren!
  • Es ist hauptsächlich eine Fachveranstaltung, aber natürlich auch für Laien wie mich interessant. In den Pausen kommt man schnell mit den Züchtern ins Gespräch, die auch gern Fragen beantworten.