Heldenstadtbewohner unterwegs in NRW

Kombinationen, die wie perfekt füreinander geschaffen sind: ich habe ein paar Tage frei und Alex eine Geschäftsreise nach Köln. Nach Köln! Die Stadt in der wir schon gemeinsam viel schöne Zeit verbracht haben- natürlich war ich sofort begeistert! Und diese Gelegenheit wurde sogar noch perfekter: in der Nähe, in Dortmund, fand auch noch ein Galopprennen statt.

Der Anreisetag, Montag, war für Alex schon mit Terminen  verplant und ich nutzte die Zeit für einen kleinen Stadtbummel.

In Leipzig gehen wir jede Woche schwimmen, wenn das Hotel allerdings einen Wellness-Bereich mit Pool hat wird auch der genutzt- so geschehen am Dienstagvormormittag.

Der Nachmittag war reserviert für Dortmund, die Anreise mit Zug und Bus klappte dank NRW-Ticket problemlos, und auf das dortige Galopprennen freute ich mich ganz besonders. Sandbahn und Flutlicht: für mich etwas komplett neues. Aber Rennbahn Ende November: ist das denn nicht kalt? Nein, denn die Glastribünen sind sogar beheizt! Und das alles bei freiem Eintritt.

Zwar waren keine Pferde aus Mitteldeutschland vertreten, trotzdem hatte ich ein paar der Starter schon bei vergangenen Rennen gesehen. Die Wetten waren für mich recht erfolgreich und der Renntag verlief unfallfrei.

Chaos gab es aber dennoch: die Startmaschine fiel nach dem vierten Rennen aus und die restlichen 4 Rennen wurden durch Flaggenstart gestartet, inklusive einiger Fehlstarts. Die daraus resultierende 30- minütige Verspätung machte leider meinen Zeitplan komplett zunichte: meine geplante Verbindung zurück war nicht zu schaffen. (Na gut, ich hätte auch das letzte Rennen ausfallen lassen können- aber das wäre nun wirklich zuviel verlangt!). Also Taxi zum Bahnhof bestellt und leider zwei Minuten zu spät am Bahnhof gewesen. Eigentlich! Zum Glück hatte der Zug Verspätung und ich konnte nach Köln ohne umsteigen durchfahren.

In Dortmund sind in diesem Jahr sogar noch zwei weitere Renntage angezeigt, die aber leider dann ohne mich statfinden.

Den gestrigen Tag verbrachten wir nur noch mit der Rückfahrt und mir bleibt nur noch eins übrig: Danke dafür, dass du mich mitgenommen hast, Alex!