Gourmet und Kultur: eine Tagestour in Leipzig

Mit Leuten, die schon länger in Leipzig leben oder vielleicht sogar hier aufgewachsen sind einen Tag zu verbringen ist immer schön. Auch nach knapp 8 Jahren in unserer Heldenstadt lerne ich dadurch immer wieder neue Ecken kennen, an denen ich bisher noch nicht war.

Meine Twitterfreunde Daniel und Conny, Ur-Leipziger durch und durch, hatten ein paar Tage Besuch von einer anderen Twitterin, die ich zumindest virtuell auch schon einige Zeit kenne. Als Conny mich dann fragte, ob ich mit ihnen zusammen frühstücken gehen möchte, war ich natürlich sofort dabei. Dafür hatten sie ein kleines Café in Schleußig ausgesucht, die „Kleine Leckerei“ in der Schnorrstraße. Der Name ist vollkommen zurecht gewählt, es war einfach nur gut! Rührei! Mit Tomaten und Ziegenkäse! Selbstgebackene Brötchen! Fotos davon gibt es nicht, es war einfach zu schnell alle!

Nach dem Frühstück ist ein Spaziergang immer gut, und der sollte auf den Fockeberg im Süden der Stadt gehen- für mich ein neues Ausflugsziel, das ich noch nicht kannte. Aber kein Spaziergang bei sommerlichen Temperaturen ohne Getränke, die gab es gleich nebenan im pro Regional Laden. Ich entschied mich für Zotrine, die Zitronenlimonade mit der hübschen Ziege auf dem Etikett und erlebte eine Überraschung: es gibt dort tatsächlich Hemme- Joghurt und Uckerkaas! Die Produkte stammen aus der Uckermark, dort gibt es sie in fast jedem Supermarkt, in Leipzig hab ich sie allerdings bisher noch nie gesehen!

Der Fockeberg: ja natürlich, von diesem begrünten Trümmerberg hab ich schon davon gehört, war allerdings noch nie da. Daniel ließ uns die Wahl zwischen einem steilen und den normalen Anstieg: wir entschieden uns für den normalen und kamen an hübschen Sitzgelegenheiten vorbei.

IMG_8360Der Ausblick von oben auf die Stadt ist unbezahlbar und auch richtig gut für ein Picknick geeignet!

Den anschließenden Aufstieg auf Völkerschlachtdenkmal sparten sich Conny und ich dann, denn dort war ich nun wirklich schon oft. Aber auch unser Leipziger Westen hat viel zu bieten, zum Beispiel das Capa-Haus. Dorthin, ins Café Eigler, führte uns unser Nachmittagskaffee, Kuchenempfehlung von Conny und mir: Spinatkuchen! Unbedingt mal ausprobieren!

Tagesfazit: ein schöner Tag mit vielen neuen Eindrücken von Leipzig und wunderbaren Menschen!

Daniels Gastro-Tipps könnt ihr alle haben: seit vielen Jahren bloggt er auf www.gastro-le.de. Von Restauranttipps, historischen Speisekarten und natürlich auch Unmengen an eigenen Rezepten ist alles dabei, immer selbst getestet und ausprobiert!

Ein Kommentar zu “Gourmet und Kultur: eine Tagestour in Leipzig

  1. Hallo liebe Juliane,

    danke für den lieben Artikel, auch Conny und ich haben den Tag sehr genossen und uns sehr gefreut, dass Du dich kurzentschlossen unserer illustren Runde angeschlossen hast.

    LG Daniel

    Gefällt mir

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.