Kyffhäuser – aber NEW

Da es uns beim letzten Besuch des Kyffhäusers zu voll war, beschlossen wir unsere freien Tage dazu zu nutzen. Unter der Woche ist der Andrang natürlich deutlich kleiner. Daher kann ich meine Beschreibung dort beginnen wo wir das letzte Mal aufgegeben haben – auf dem Parkplatz unterhalb des Denkmals.

Von dort hat man zwei in etwa gleich lange Wege zum Denkmal. Wir entschieden uns für den Aufstieg über die Unterburg. Diese vergleichsweise gut erhaltene Burgruine lässt das Herz von Mittelalterfans höher schlagen. Vielen Dank an dieser Stelle an Juliane die mir viel Zeit für meine kleine Fotoexpedition ließ, selbst aber kein großes Interesse daran hat.

Von der Unterburg geht es an den romantischen Überresten der Mittelburg vor bei zum Sockel des gewaltigen Denkmals.

Das Denkmal selbst strahlt den deutschen Pathos seiner Entstehungszeit aus. Das genauere Betrachten der Denkmal sorgte dann bei uns für weniger Befremden. Zum einen sorgte die detaillierte Darstellung des Hengstes bei dem kolossalen Reiterstandbilds von Kaiser Wilhelm für Erheiterung, zum Anderen fiel uns die Bronzeplatte mit dem ersten Satz der DDR-Hymne auf, die im Inneren des Denkmals angebracht ist.

Auf der zweiten Ebene des nur per Treppe zu besteigenden Denkmals ist zur Zeit eine Ausstellung zu Nationaldenkmälern im Allgemeinen zu sehen. Doch auch für alle die mit Denkmälern nicht viel anfangen können sei wenigsten die tolle und überragende Aussicht erwähnt, die man von dort auf das Umland hat. Bei guter Sicht kann den Brocken erkennen und man bekommt einen schönen Überblick der Burganlagen. Besonders gut ist die Oberburg erkennbar. Der dort stehende Turm wurde in den letzten Jahren saniert und kann nun wieder betreten werden.

Fazit: Der Kyffhäuser ist in jedem Fall einen Besuch wert. Auch wenn der Parkplatz 2 EUR und der Besuch von Denkmal und Oberburg 7,50 EUR pro Erwachsenen kosten.

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