Elsterglanz und der Schlüssel für die Weibersauna

Ach ja, Elsterglanz…bei diesem Komikerduo aus dem Mansfelder Land scheiden sich ja nun wirklich die Geister: entweder liebt man den Humor von Gilli und Svenni oder man hasst ihn. Alex und ich gehören seit vielen Jahren eindeutig zur ersten Fraktion, ihre Neuvertonungen von Filmen wie „300″ oder natürlich „Rambo“ sind einfach Kult für uns. Logisch, daß wir uns dann ihren zweiten Spielfilm, „Elsterglanz und der Schlüssel für die Weibersauna“, nicht entgehen lassen!

IMG_8150

Worum geht es?

In Seeburg, einer kleinen Stadt in der Nähe von Eisleben, gibt es eine Sauna. Die ist allerdings nur für Frauen, Männern ist der Zutritt verboten. Gilli und Svenni vermuten dort paradiesische Zustände, also muß ein Schlüssel dafür her- aber wie? Verschiedene Möglichkeiten werden ausprobiert, nachdem James-Bond-Methodik und Physik nicht so richtig funktionieren, gehen sie sogar einen Pakt mit dem Teufel ein. Kurzzeitig scheint es sogar, als ob die Freundschaft zwischen Gilli und Svenni endgültig zerbrochen ist. Dabei gelüftet wird allerdings das Geheimnis des Klingonen und wir erfahren sowohl was Matroschka-Autismus ist als auch die Herkunft der Schweinsohr-Legende.

Fazit:

90 Minuten geballter Elsterglanz-Humor, der zum Teil schon sehr ins Absurde abdriftet. Im Vergleich zum ersten Film, „Im Banne der Rouladenkönigin“, ist er professioneller gestaltet, hat aber leider einige Längen. Andere Komiker wie Olaf Schubert und Cindy aus Marzahn sind mit Gastauftritten vertreten. Für Elsterglanz- Fans ein Muß,aber auch alle anderen werden sich amüsieren und können sich dabei zumindest schöne Aufnahmen aus Heimatnähe ansehen.

Dieser Beitrag wurde unter Film veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.