Vom Scheibenholz im Galopp zu den Ziegen

Als mir Juliane vor einiger Zeit sagte, dass sie Karten für die Pferderennbahn hat, dachte ich noch: „Schön, aber wenn dort wieder Flohmarkt ist können wir den Eintritt auch vorort bezahlen… “ Es hat leider etwas gebraucht bis ich verstanden habe, dass meine Frau mit mir zu echten Galopprennen gehen will. Wie meine Internetsuchmaschine wusste, handelte es sich auch noch um einen „Mode & Lifestyle Renntag“ auf der Rennbahn Scheibenholz. Klingt also alles nicht unbedingt nach meiner Wahl für eine Freizeitgestaltung. Im Gegensatz zu Juliane war ich wenigstens schon bei einem Galopprennen, das muss aber noch in den 80ern gewesen sein und meine Kindheitserinnerung ist bestimmt nicht mehr ganz so frisch. Immerhin ich wusste in etwa was mich erwartet. Es waren sieben Rennen über Distanzen zwischen 1600 und 2000m; der Einlass war ab 12 Uhr und das letzte Rennen war für 17:40 Uhr angesetzt. Außerdem sollte ich erwähnen, dass ich extra meinen Strohhut herauskramte und ein helles Sakko an hatte um wenigstens etwas dem Dresscode zu entsprechen – wenn schon das Thema „Mode & Lifestyle“ ist. Nun ist der Spaß Pferden beim Galoppieren zuzusehen allein etwas träge…

… also haben auch wir kleine Wetten in Höhe von max. 2,50 EUR abgeschlossen. Das erhöht die Spannung ganz erheblich. Im übrigen finde ich die Eintrittspreise für die Tribüne mit 10 EUR noch recht erschwinglich. Bei fast idealem Wetter hatte daher Juliane beste Laune und will zum nächsten Renntag am 28. August wiederkommen.

Nach dem letzten Rennen bestiegen Juliane und ich noch den Bus in Richtung Markranstädt. Wir mussten doch noch unsere Ziegen besuchen. Bei einem Umstieg fanden wir dann noch das passende Erfrischungsgetränk für uns – Zotrine.

Im Outback angekommen war die Fütterung eher die Bändigung eines dreiköpfigen Drachen.

 

2 Kommentare zu “Vom Scheibenholz im Galopp zu den Ziegen

  1. Beschreibt die Atmosphäre prima, nur hätte ich auch gern etwas über den Wettgewinn erfahren.Ich bin Fan von Galopprennen, aber in Leipzig ist die Parkmöglichkeit noch grausig. Oder hat sich das geändert? Von Ziegen verstehe ich wenig, meine Oma hatte immer Ziegenbutter gemacht, die schmeckte frisch auf Mecklenburger Vollkornbrot fantastisch. Na gut, Nostalgie eben.

    Gefällt mir

    • So viel Wettgewinn gab es leider nicht,aber da ich mich mit Pferden überhaupt nicht auskenne und nur auf die mit hübschen Namen gewettet habe, ist das auch nicht verwunderlich. Die Parksituation ist sicherlich nicht besser geworden, der Veranstalter empfiehlt die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln (was wir gemacht haben) oder mit dem Fahhrad.
      Die nächsten Renntage sind übrigens am 28.08. und 15.10., vielleicht sehen wir uns da?!

      Gefällt mir

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.