„Zauber“hafte Tipps für die Museumsnacht

Schon seit einigen Jahren, nun schon zum insgesamt achten Mal, veranstalten die Städte Halle und Leipzig immer im Frühling eine gemeinsame Museumsnacht, diesmal unter dem Motto „Zauber“. Und natürlich sind auch wir heute Abend dabei!

IMG_7491Insgesamt 80 Einrichtungen haben heute zwischen 18 und 24 Uhr geöffnet und bieten für 10€ Eintrittspreis inklusive Fahrkarte (verschiedene Ermäßigungen verfügbar) Führungen, Filmvorführungen, Lesungen und natürlich auch Angebote für Kinder. Zur besseren Erreichbarkeit der Museen werden auch wieder einige Bus-Sonderlinien eingerichtet, deren gemeinsamer Abfahrtspunkt in der Goethestraße (Fernbushaltestelle) liegt.

Natürlich ist die Zeit wieder viel zu kurz und ich werde garantiert nicht alles schaffen, was auf meinem Plan steht, aber diese Museen haben meine Besuchsgarantie:

Das Deutsche Kleingärtnermuseum in der Aachener Str. 07 (Haltestelle Waldplatz, Linie 3,4,7,8,15 oder Sonderlinie 33) beginnt sein Programm bereits um 16 Uhr. Die neue Sonderausstellung zum Thema: „Gartengeschichte(n)“ wird eröffnet und auch die zauberhafte Welt der Bienen wird von Imkerin Ulrike Richter erklärt- natürlich mit Verkostung und Verkauf!

Dem Thema „Alkohol in der DDR“ nahm sich auch die Stasi an. In der Außenstelle der BSTU (Dittrichring 24, in der Runden Ecke, aber rechte Tür, alle Linien bis Markt, Thomaskirche oder Goerdelering)) findet um 19, 21 und 23 Uhr jeweils eine ca. 45-minütige Lesung unter dem Titel „Die Trinkereien sind zu unterbinden!“ mit Originaltexten aus Stasi-Akten statt.

Im Botanischen Garten in der Linnéstraße (15 bis Ostplatz, 2 oder 16 bis Johannisallee oder Sonderlinie 34) gibt es ein Schmetterlingshaus. Das ist natürlich am Tag schon sehenswert, im Dunkeln aber besonders! 21, 22 und 23 Uhr findet dort eine jeweils 30 Minuten lange Taschenlampenführung statt. Dafür sollten eigene Taschenlampen mitgebracht werden.

Die Zoologische Sammlung in der Talstraße 33 ( 2,9,16 bis Bayerischer Platz, Sonderlinie 32, S-Bahnen bis Bayerischer Bahnhof) ist normalerweise, außerhalb der Museumsnacht, nicht für die Öffentlichkeit zugänglich, sondern nur für den Lehrbetrieb geöffnet. Also werden wir die Museumsnacht nutzen und dort eine Führung besuchen. Die finden um 18, 19, 20, 21.30 und 23 Uhr statt und dauern ca. 45 Minuten. Eine vorherige Anmeldung war zwar notwendig und inzwischen sind alle Führungen ausgebucht, aber vorbeikommen kann sich trotzdem lohnen, vielleicht kann ja jemand seinen reservierten Termin nicht wahrnehmen.

Wer jetzt auch Lust auf die Museumsnacht hat, kann die Eintrittskarten an den jeweiligen Veranstaltungsorten kaufen.

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