Intercultural Bloggers Café

Manchmal trifft man spontan eine Entscheidung ohne nachzudenken, was nun eigentlich daraus folgt. So ging es mir vor ein paar Wochen: in meinen Mails war eine Einladung von Ana Beatriz Ribeiro, der Herausgeberin des Leipziger Onlinemagazins Leipglo- Leipzig Glocal, zu einem interkulturellem Blogger Cafe´ im Rahmen der Leipziger Buchmesse mit der Bitte, den Blog auf dieser Veranstaltung vorzustellen. Ich habe natürlich schnell zugesagt und Alex erst danach informiert. Was diese Zusage allerdings bedeutet, ist mir erst später klargeworden: eine 5-minütige Präsentation auf Englisch vor Zuschauern und anderen Bloggern!

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Alex erarbeitete eine Powerpointpräsentation und dann ging es am Freitag, dem zweiten Buchmessetag,um 20 Uhr im polnischen Restaurant Poniatowski los.

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Vor ca. 35- 40 Zuschauern starteten die Präsentationen von insgesamt 8 Bloggern.

Zuerst stellte Ana ihr Projekt Leipzig Glocal vor, ein Blog auf Englisch über Leipzig und dortige Events.

Alexandra Köppling, eine in Brüssel aufgewachsene und jetzt in Leipzig lebende Griechin, erzählte über die beiden doch sehr gegensätzlichen Themen ihres Blogs: Essen und die EU.

Dann waren auch wir schon an der Reihe: zwar war ich ziemlich nervös, trotzdem ist uns die Vorstellung ganz gut gelungen. Die von Alex erstellten Powerpoint- Folien waren sehr hilfreich, und was nicht auf den Folien war, hab ich dann frei (und natürlich auf Englisch!) erzählt.

Jason D. Smith, ein in Deutschland lebender Amerikaner, stellte „The Flensburger Files“ vor, einem Blog, der von deutschen Eigenarten, Reisen innerhalb Deutschlands und Europas und natürlich Bier handelt.

Die technischen Aspekte des Bloggens erläuterte Stewart Tunicliff mit seinen Blogs „The LingoGuy“ und „Leipzig Writers“.

Steffi und Franzi, die seit 2013 auf „Kiss and Tell“ unterwegs sind, machten uns klar, das Printprodukte eben doch nicht tot sind und sehr wohl erfolgreich sein können, in dem sie ihren Ende letzten Jahres in Buchform erschienenen Stadtführer „Stadtschwärmer“ präsentierten.

Den für mich ungewöhnlichsten Blog zeigte uns Kerstin Petermann, die als „Peterfrau“ bloggt – und zwar nur in Form von Interviews mit Musikern und Künstlern. Dazu passend war auch ihre Präsentation in Form eines Interviews gehalten, nur eben mit sich selber.

Lyrik auf polnisch, deutsch und englisch? Eine ungewöhnliche Kombination, die aber sehr gut funktioniert, wie uns Jolanta Drywa von „Polidenglisch“ klarmachte.

Die sehr unterschiedlichen Blogs zeigten deutlich, wie vielfältig die Leipziger Bloggerszene doch ist. Ich zumindest hab jetzt einige neue Blogs, die ich regelmäßig lesen werde!

Auch in der Poniatowski- Bar in der Nähe vom Johannisplatz waren Alex und ich sicherlich nicht zum letzten Mal, natürlich gibt es dort typisch polnische Küche in Form von Piroggi, aber auch ohne dem typischen Speck und Schweinefleisch in der vegetarischen Variante.

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