Gemeinsam im Bergzoo

Juliane und ich hatten schon länger vor, wieder in den Bergzoo nach Halle zu gehen. Der letzte Sonntag war von uns dafür freigehalten worden und so fuhren wir mit der S-Bahn direkt von Leipzig-Hbf nach Halle-Zoo. Allerdings überkamen uns kurz vor Halle doch starke Zweifel, ob es wirklich eine gute Idee war – das Wetter ließ nichts Gutes erahnen. Wir waren aber nun schon einmal unterwegs und freuten uns darauf das Eselfohlen und das kleine Zwergflusspferd zu bestaunen.

Nach dem Eingang führte uns der erste Impuls zum Raubtierhaus. Dort setzte sich ein Jaguar in Pose und wollte fotografiert werden. Die anderen Großmiezen waren aber leider nicht so fotofreundlich – dafür hielten wenigstens die Reptilien des Hauses schön still.

Für uns folgten nun die Totenkopfäffchen, die durch die gerade stattfindende Fütterung sehr dynamisch unterwegs waren. Unser nun folgende Besuch bei den Pinguinen war durch den gerade einsetzenden Regen sehr verkürzt und wir retteten uns ins Haus der Krokodile.

Eigentlich war das Ziegengehege erst für den Rückweg geplant … aber wenn wir schon fast davor standen …

Nun aber wirklich zum Zwergflusspferd! Eigentlich waren wir am richtigen Gehege aber irgendwie doch falsch. In jedem Fall gab es für uns keine Zwergflusspferde zu sehen. Schade, aber nicht zu ändern. Der Kea und seine gefiederten Freunde waren da und im Gehege auch schwer beschäftigt.

Dort wo der Bergzoo nicht mit tierischen Attraktionen glänzen kann, entschädigt der Blick über Halle mit den speziellen Stadtansichten für den Aufstieg.

Für das nächste Ziel – dem Eselfohlen – kamen wir an kleinen süßen Nagetieren, Zebras und Blauschafen vorbei. Und das Fohlen? Lag im Stall und war kaum zu sehen. Dafür setzte sich ein grauer Artgenosse in Szene. Und wenn wir schon einmal in der Nähe waren kann ein Foto der Alpakas auch nicht schaden.

Nun bestiegen wir noch den Aussichtsturm auf dem Berggipfel. Das aufgeklarte Wetter lies schöne Blicke auf Halle zu, doch die Fernsicht reicht kaum für den Petersberg.

Beim Turmabstieg konnten wir uns dann noch an ganz besonderen Tierbeschreibungen erfreuen bevor wir zum Mittagessen im nahen Restaurant einkehrten.

Nach der Stärkung – die am hiesigen Stubentieger völlig vorbei ging – blöckten noch einige Schafe die unbedingt gestriegelt werden wollten.

Für uns ginge dann wieder gemütlich bergab vorbei an Kägurus, Yaks (oder wie Juliane gern sagt: Zottelkühen) und einem hübschen Kälbchen einer alten Rinderrasse.

Dann standen wir genau vor dem Elefantengehege und hatten einen guten Einblick in die Außenanlage der afrikanischen Elefanten.

Zum Abschluss verabschiedeten wir uns noch von den Ziegen des Zoo, bevor Juliane das „Nimm mich mit“ einer alten Telefonzelle nicht ignorieren konnte.

Auf Wiedersehen Bergzoo Halle!