Konzertnacht in der Peterskirche

Bei einer meiner letzten Zugfahrten in Richtung Berlin, setzten sich eine Sopranistin und ein Tenor in mein Abteil. Die beiden unterhielten sich angeregt über ihr Handwerk und ich hörte interessiert zu. Es stellte sich heraus, das sie aus Russland stammte und er aus den Vereinigten Staaten. Beide singen nun im MDR Rundfunkchor und gaben mir den Tipp, dass man den Chor am 19.2. um 22 Uhr in der Peterskirche in Leipzig kostenlos erleben kann.
Leider blieb die in mir geweckte Begeisterung auf mich beschränkt und so war ich ohne Juliane bei dieser Veranstalltung.

Ich muss dazu sagen, dass ich zum ersten Mal in der Leipziger Peterskirche war. Auf mich wirkte das Kircheninnere sehr mittelalterlich auch wenn die im neugothischen Stil errichtete Kirche erst 120 Jahre alt ist.

Dazu sehr passend, ließ der Chor an diesem Abend Auszüge von Arvo Pärts Kanon Pokajanen erklingen. Im sehr informativen kostenlosen Programmheft konnte ich nachlesen, dass dies ein Auftragswerk war und im Kölner Dom zur 750-Jahrfeier (1998) uraufgeführt wurde.
Ich persönlich würde den klanglichen Eindruck (laienhaft kurz) als eine positive Harmonie zwischen Don Kosken und Era beschreiben.

Abschließendes Fazit: Sehr beeindruckend!