Heldenstadtbewohner unterwegs in Halle

An einem Sonntag stehe ich nur dann gern zeitig auf, wenn entweder unsere Ziegenherde oder ein Frühstück mit Rührei auf mich wartet. Unsere Lieblinge besuchten wir schon am Sonnabend, also hatten wir am Sonntag Zeit für einen gemütlichen Brunch in Familienrunde. Anläßlich eines Geburtstages wurden wir ins mexikanische Restaurant „Espitas“ in der Nähe der halleschen Messe eingeladen. Natürlich reisten wir mit der S-Bahn an, und vom Haltepunkt Halle/Messe waren es dann nur noch wenige Minuten Fußweg zum Restaurant.

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Ich bin eigentlich kein besonders großer Fan der mexikanischen Küche, mein erster Eindruck vom Brunch war aber auf jeden Fall sehr gut: es gab Rührei, und das sogar ohne Schinken. Das angebotene Essen war sehr abwechslungsreich, auch für Vegetarier gab es genug Auswahl. Es war natürlich gut gewürzt, allerdings nicht zu scharf. Obwohl es sehr voll war, wurde das Buffett immer gut nachgefüllt.

Nach dem sehr schönen und sattmachenden Vormittag und Mittag besuchten wir noch das Beatles-Museum am Alten Markt in der Innenstadt. Dieses Museum wurde im April 2000 auf der Basis einer privaten Sammlung eröffnet und hat pro Jahr inzwischen ca.20000 Besucher. Das Besondere am Museum ist auch, das es sich komplett ohne staatliche Unterstützung finanziert, sondern nur durch den Eintritt und das Merchandising.

Auf drei Etagen gibt es einen sehr umfangreichen Überblick über die Geschichte der Beatles vom Anfang der Band bis zu den Solokarrieren der einzelnen Mitglieder.

Einen großen Anteil an der Ausstellung machen auch Fanartikel aus, die öfters natürlich kitschig, aber manchmal auch sehr niedlich sind, wie z.B. der singende Bär Paul.

Wer sich überhaupt nicht für die Beatles und Musikgeschichte interessiert, kann seine Zeit am 1000-Teile-Beatles-Puzzle verbringen.

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Wenn ich schon am Alten Markt in Halle bin, muß ich natürlich auch den Esel besuchen, diesmal jedoch wieder in der Originalversion.

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