Weihnachtskonzerte: Amarcord und TremoloNonstop

Dieses Adventswochenende war bei uns geprägt durch zwei Weihnachtskonzerte. Schon am Freitagabend haben wir das Konzert vom Ensemble Amarcord in der Thomaskirche besucht. Die Tickets, die ein Geburtstagsgeschenk waren, habe ich schon vor über zwei Monaten gekauft.

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Schon damals fiel mir auf, das auf den Eintrittskarten (19.30 Uhr) und im Internet (20 Uhr) unterschiedliche Anfangszeiten aufgeführt waren. Auf meine Frage beim Thomasshop, welche denn nun stimmt, bekam ich die Antwort: „Natürlich die auf den Tickets!“ Leider war es aber doch nicht so, der Beginn war 20 Uhr. Natürlich kann so ein Fehler passieren, der Umgang damit war allerdings alles andere als professionell. Eine Information am Eingang gab es nur auf Nachfrage, eine Entschuldigung für diesen Fehler schon gar nicht. Auch die Aussage, dass es nur bei den ersten, im Gewandhaus gekauften Tickets passiert ist, stimmt nicht, denn ich hab sie regulär im Thomasshop gekauft (mit Angabe von Telefonnummer und Email-Adresse!)  Bei einem Ticketpreis von 27€ pro Person erwarte ich einen anderen Umgang mit Gästen!

Das Konzert unter dem Titel „In Nativitate Domini, Vokalmusik aus Mittelalter und Renaissance“ war dann leider auch nicht nach meinem Geschmack, ich fand die Musik einfach zu langweilig.

Das Konzert am Sonnabend von TremoloNonstop in der Lindenauer Liebfrauenkirche war das komplette Gegenteil dazu. Dorthin waren wir von der Sopranistin des Orchesters eingeladen. Auf dem Programm standen sehr unterschiedliche weihnachtliche Lieder, natürlich die Klassiker wie „Leise rieselt der Schnee“, aber auch moderne wie „Hail Holy Queen“ aus dem Film „Sister Act“ . Auch zwei Sätze eines Klavierkonzertes von Bach wurden uns geboten, also insgesamt eine sehr abwechslungsreiche Mischung. Auch im nächsten jahr sind wir gern wieder dabei!

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Die Nähe zum Plagwitzer Bahnhof nutzten wir Auswärtsschnitzler natürlich für unser Abendessen im Schnitzellokal „Bibabo“.