Im Outback

Sonntag ist Ziegenzeit, natürlich auch in der vergangenen Woche. Da wir uns aber wieder Schwiegermutters Auto ausleihen konnten, waren wir zeitlich unabhängiger und so konnte Alex noch am Vormittag ins Fitnessstudio gehen. In Markranstädt bekamen unsere Lieblinge natürlich wieder ihre Möhren und Haferflocken. Es hat sich bewährt, Isolde einzeln zu füttern, so dass sie in Ruhe ihre zarten Haferflocken verputzen kann.

Die Situation :“Wir haben ein Auto zur Verfügung.“ mussten wir selbstverständlich ausnutzen. Während des DOK-Festivals im Oktober haben Alex und ich den Film „Land am Wasser“ gesehen, der uns beiden sehr gefallen hat. Ort der Handlung ist Grunau, Ortsteil der Gemeinde Großgrimma bei Hohenmölsen. Da dieses Gebiet nur eine kurze Autofahrt von Markranstädt erntfernt liegt, beschlossen wir, uns dort mal umzusehen.

Sowohl Großgrimma als auch Grunau und die anderen Ortsteile gibt es heute nicht mehr. Weil unter ihnen reiche Braunkohlevorkommen liegen, wurden sie in den vergangenen Jahren weggebaggert. Von den Orten ist dort nicht so gut wie nichts mehr zu erkennen, nur gelegentlich lassen sich noch Reste von Kellern finden. Bis zum Jahr 2030 wird in diesem Gebiet Braunkohle gewonnen, anschließend wird es bis 2046 geflutet und zum „Domsener See“, einem zukünftigen Teil des Leipziger Neuseenlandes, umgestaltet. Fotos, wie es in den Orten früher mal ausgesehen hat, finden sich hier.