Rückblende DOK Leipzig 2015

Das Leipziger Dokfilmfestival gehört seit vielen Jahren zu den Terminen, die immer Platz in meinem Kalender finden, wenn es mit meiner Arbeit passt in Form von selber mitarbeiten, zumindest aber als Besucher. In diesem Jahr hatte ich das Glück, eine Presse-Akkreditierung zu bekommen.

IMG_5095

Bester Film, den ich gesehen hab: „Land am Wasser“ von Tom Lemke über drei Männer, die die letzten Bewohner eines Dorfes bei Höhenmölsen sind, das wegen der Braunkohle abgerissen wird (hat auch die Goldene Taube im Deutschen Wettbewerb gewonnen) … und natürlich „Hirsch Heinrich“ im Zeitkino

Schönstes Filmzitat: – Silvios Gänse haben einen glänzenden Ruf: „Manche sagen, die haben zu viel Fett. Das ist kein Fett. Das ist Natur!“- „Land am Wasser“

Ungewönlichster Vorführort: Jugendstrafvollzugsanstalt Regis-Breitingen

Bewegendste Szenen: Jenny Florstedt, die Tochter der 2000 gestorbenen ehemaligen LVZ-Redakteurin Renate Florstedt, liest die Stasi-Akte ihrer Mutter und muß erkennen, dass sich manche Vorfälle vielleicht doch anders abgespielt haben als immer erzählt wurde („Alles andere zeigt die Zeit“ von Andreas Voigt)

Zum ersten Mal angesehen: Animationsfilme, sowohl im Kinderprogramm als auch als Kurzfilme vor dem „Hauptprogramm“

Beste Neuerung: Reaktivierung des Zeitkinos im Hauptbahnhof, so dass die Möglichkeit besteht, kostenlos Filme zum Thema „Leipzig“ zu sehen (noch bis zum 08.11., Resttickets an der Kundeninformation im Hauptbahnhof)

Leider nicht so gut: die Betreuung der DOK- Social Media Accounts, speziell Twitter: auf Mentions wurde nie geantwortet, Live-Tweets von der Preisverleihung wie in den Jahren zuvor fehlten leider auch

Im nächsten Jahr findet mein Lieblingsfilmfestival vom 31.10.2016 bis zum 06.11.2016 statt.

Dieser Beitrag wurde unter Film, Leipzig veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.