Erster Herbsttag

Regnerisch und relativ frisch- so war das Wetter heute in Leipzig.  Aber da ich dieses Wetter mag, war ich trotzdem unterwegs, vom Westen in den Süden, sogar über die Stadtgrenzen, und dann noch in den Norden.

Südlich von Leipzig, in Markkleeberg, ist das Kinderhospiz Bärenherz beheimatet. Was ein Hospiz ist, ist ja wohl allgemein bekannt, und das Bärenherz ist eben speziell für Kinder eingerichtet. Eigentlich  nichts, was man einfach mal so besichtigt, der heutige „Tag der offenen Tür“ bot sich aber dafür an. Gelegen ist es im schönen Kees´chen Park, und zu besichtigen gab es das komplette Haus, inklusive Pflegeräumen, Zimmer für Kinder und Eltern. Im Außenbereich waren Hüpfburgen aufgebaut, natürlich Ständen mit Essen (gegen Spende) und Stoffbären in allen Varianten. Auch einen Streichelzoo gab es, zum einen mit Alpakas und auch mit Kaninchen, Meerschweinchen und Ponys. Und auch eine Ziege war dabei, von der kleinen Stadtfarm, die ich bereits im Juni vorgestellt habe.

Mein Mittagessen hab ich allerdings vor meinem Besuch bei Bärenherz im Cafe´ „Brot und Kees“ gegessen, und zwar, passend zum Herbst, Kürbissuppe mit rotem Federweißer (Heißt es dann Federroter?). Vegan, biologisch und sehr zu empfehlen!

 

Anschließend fuhr ich vom Süden fast bis in den Leipziger Norden, genauer gesagt bis zur Georg-Schumann- Straße. Dort findet seit inzwischen 6 Jahren regelmäßig Anfang September eine „Nacht der Kunst“ statt. Viele Läden, Einrichtungen und Hinterhöfe werden für einen Nachmittag und Abend zu Galerien umfunktioniert. Angesehen hab ich mir im ehemaligen Gohliser Wannenbad eine Fotoausstellung, die Bewohner der Georg-Schumann-Straße portraitiert und im BBW ebenfalls eine Fotoausstellung, dort aber zum Thema Leipzig ´ 89.