Fassbinder- Ausstellung in Berlin

Im Berliner Martin-Gropius-Bau ist noch bis einschließlich Sonntag eine Ausstellung zum Leben und Werk von Rainer Werner Fassbinder zu sehen. Da ich jetzt regelmäßig zumindest kurzzeitig in Berlin bin musste ich sie mir natürlich ansehen. Eingeplant hatte ich dafür 2 Stunden- fertig war ich allerdings schon nach ca. 45 Minuten. Der Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf seinen späteren Filmen, wie „Die Ehe der Maria Braun“, „Lola“ und „Lili Marleen“. Ich mag jedoch die frühen Werke wie „Wildwechsel“ und „Angst essen Seele auf“ mehr- die kommen aber gar nicht vor. neben Interviewausschnitten und Ausstellungsstücken aus seinem privaten Besitz (ein FC Bayer München- Trikot mit der Rückennummer 8- Paul Breitner) ist ein Raum den Kostümen der Filme gewidmet. Fotos von der Ausstellung gibt es nicht, weil Fotografieren nicht erlaubt war.

Die restliche Zeit nutzte ich noch für einen Besuch bei der benachbarten Ausstellung „Topographie des Terrors“. Die hatte ich aber vor vielen Jahren schon mal besucht: 1995 auf Klassenfahrt von Schulpforte aus.

Der Weg zurück zum Bahnhof am Potsdamer Platz führte mich noch an einem Original- Mauerstück und einem DDR_-Wchturm vorbei. Den konnte man zwar besichtigen- das Hinaufklettern auf der sehr steilen Leiter und die 3,50€ Eintritt hab ich mir allerdings gespart.