Kurzfilmwanderung durch Leutzsch

Nachtwanderungen. Wir alle kennen sie von Klassenfahrten oder vom Ferienlager. Die letzte Nachtwanderung von Alex und mir liegt allerdings noch nicht so lange zurück, sondern fand erst gestern statt. Auf Plakaten in der Stadt hab ich die „Kurzfilmwanderung Leutzsch“ entdeckt. „Zum zweiten Mal werden verschiedenste Orte unserer Stadt zum Freiluftkino umfunktioniert. Totgeglaubte Orte zu neuem Leben erweckt. Film und Stadt in temporärer Symbiose.“ versprach die Homepage, Beginn 21.15 Uhr, also auch nach dem Flugplatztag von Alex. Klingt interessant!  Als wir kurz vor 21.15 Uhr am Treffpunkt, dem Park am Rathaus Leutzsch, ankamen, waren schon viele Gäste da. Leider verzögerte sich der Beginn dann doch noch um 30 Minuten.

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Wir kauften uns ein Programmheft, und kurz vor 21.45 Uhr ging es dann los. Die Wanderung war in vier Stationen aufgeteilt, an jeder sollten 2-3 Filme gezeigt werden. Unser Treffpunkt war auch gleich die erste Station. Die drei gezeigten Filme in verschiedenen Techniken waren – so weit wie ich es beurteilen kann- handwerklich gut, aber nicht so sehr mein Geschmack. Der Weg zur zweiten Station wurde dann zu Fuß oder auch per Fahrrad zurückgelegt, schön ausgeleuchtet durch Teelichtern in Gläsern. Durch eine kurzfristig notwendig gewordene Änderung war die zweite Location im tiefsten Leutzsch doch relativ weit entfernt. Dort angekommen, entschlossen wir uns aber,die Filme da zwar noch anzusehen, die restlichen beiden Stationen aber ausfallen zu lassen. Alex war aufgrund seines Sturzes gestern auf dem Flugplatz nicht so gut zu Fuß, und ich war müde, kann im Dunkeln sowieso nicht so gut sehen und war von den Mücken schon komplett zerstochen. Trotzdem finde ich das Konzept der Kurzfilmwanderung super und ich kann mir sehr gut vorstellen, im nächsten Jahr wieder daran teilzunehmen- dann aber wie empfohlen mit Taschenlampe und Mückenschutz!

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