Bridges to Classics

Updates sind etwas rar geworden, was einfach daran lag, dass ich die letzten Nächte in der Uni-Klinik verbracht habe. Schon am Sonnabend vor einer Woche, am 13.06., haben wir eines unserer Hochzeits-/Geburtstagspartygeschenke eingelöst. Von Schwiegermama bekamen wir Tickets für das jährliche „Bridges to Classics“ – Konzert der Händelfestspiele in der halleschen Galgenbergschlucht. Dieses Konzert ist eine Tradition am zweiten Festivalwochenende und verbindet klassisch-barocke mit moderner Rock-Musik. Jedes Jahr ist ein anderer Star besonderer Gast des Konzerts, in diesem Jahr war es Fish von Marillion. In der beeindruckenden Kulisse der Galgenbergschlucht wurde zuerst die Händel-Oper „Faramondo“ aufgeführt, natürlich allerdings stark verkürzt und in Verbindung mit modernen Rap-Elementen.

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Anschließend stellte eine der Sängerinnen eigene Songs vor- für mich eindeutig der Schwachpunkt der Veranstaltung. Nett für einen Abend an der Bar nach den dritten Gin Tonic, mehr aber auch nicht. Das von ihr geschriebene Lied zu Ehren von Händel hat einen Spitzenplatz in meiner Hitliste der gruseligsten Lieder verdient! IMG_3836

Nach drei Songs war aber glücklicherweise Schluss und der Auftritt von Fish folgte. Er stellte zuerst neue Songs vor, die persönliche Dinge wie zum Beispiel die Kriegsgefangenschaft seines Vaters behandelten.

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Anschließend folgte der Höhepunkt des Konzertabends, und zwar das sehr schöne Feuerwerk. Die Galgenbergschlucht strahlte in allen Farben!

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Aber natürlich durften die Marillion-Klassiker nicht fehlen, und so folgten natürlich noch die Lieder „Kaleigh“ und „Lavender“. Insgesamt war es ein sehr schöner Abend, sogar das Wetter hat einigermaßen mitgespielt.