Der wilde Osten

Es passiert nicht oft, aber gestern war es soweit: ich habe die Grenze in Form des Tröndlinringes überschritten überfahren und war im Osten! Dazu gebracht haben mich natürlich: Ziegen und Bilder.

Schon seit einiger Zeit hatte ich den Besuch bei der „Kleinen Stadtfarm“ in der Eisenbahnstraße 131 geplant. Das Konzept dieses Projekts ist so einfach wie gut: Eltern nutzen eine brachliegende Fläche an der Eisenbahnstraße, um ihren Kindern den Umgang mit Tieren und der Natur beizubringen- und das mitten in der Großstadt, in einem sogenannten Problembezirk!

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Es gibt Ponys, das Hängebauchschwein Mrs. Biggi mit Baby, Kaninchen, Meerschweinchen, den Hahn Marco und natürlich die Ziegen Max, Moritz und Emma.

Ab 16 Uhr ist dort täglich jemand anzutreffen. Über kleine Futterspenden wie Möhren, Haferflocken und getrocknetes Brot würden sich die Tiere freuen!

Mein zweiter Weg im Leipziger Osten führte mich in ein Hotel. Warum Hotel? Der „Leipziger Hof“ in der Hedwigstraße, einer Nebenstraße der Eisenbahnstraße, ist nicht nur Hotel und Restaurant, sondern auch eine Galerie.

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Überall im Gebäude sind Bilder der „Leipziger Schule“ und der „Neuen Leipziger Schule“ zu sehen, allesamt Originale von Künstlern wie Heisig, Mattheuer, Rink, Triegel, Rauch, Loy…  Die Sammlung wurde seit 1990 vom ehemaligen Münchner Physikprofessor Klaus Eberhard zusammengetragen und kann täglich zwischen 10- 20 Uhr besichtigt werden. Freitags 17 Uhr gibt es eine Führung durch die Ausstellung, die geplante Dauer ist zwar eine Stunde, durch die vielen Erzählungen des Hausherren wird diese Zeit aber leicht überschritten. Diese sehr umfangreiche Sammlung lohnt den Besuch sehr!