Leipziger Floßgraben. Der Film.

Leipzig ist eine Wasserstadt, das wissen wir alle. Cospudener und Kulkwitzer See, die Pleiße und Weiße Elster sind allen bekannt. Das für mich schönste und idyllischste Wasserfleckchen ist aber der Floßgraben im Süden der Stadt, kurz vor dem Waldbad Lauer. In den lokalen Medien ist er seit ein paar Jahren häufig präsent, und zwar wenn es um die eingeschränkten Nutzungszeiten geht, da der Eisvogel dort brühtet. Obwohl Alex und ich dort schon langgepaddelt sind, konnten wir ihn leider noch nicht sehen.

Wer sich jedoch nicht selbst aufs Wasser traut, kann sich den Floßgraben jetzt auch im Kino ansehen. Im letzten Sommer wurde eine Paddeltour durch ihn gefilmt, und dieser Film wurde im letzten Jahr bei den Kartoffelkonzerten sehr erfolgreich uraufgeführt. Ich hab ihn mir heute in der Volkshochschule angesehen. Da Paddeln doch recht anstrengend ist, zumindest für mich, habe ich damals eher weniger auf die Natur geachtet. Das konnte ich nun per Film nachholen, und sogar der Eisvogel ist durchs Bild geflattert. Die von Stephan König eingespielte Musik wechselt mit Originalaufnahmen der Paddeltour ab. Der 45 Minuten lange Film zeigt den kompletten Weg von der Pleiße durch den Floßgraben bis zum Waldbad Lauer und zeigt dabei sehr deutlich Unterschiede der Vegetation und des Wassers. Wer ihn sich ansehen möchte hat in den nächsten Wochen dafür verschiedene Möglichkeiten, eine Übersicht über diese Termine gibts hier. Am Schönsten ist natürlich, selbst zu paddeln. Wir haben immer die geführten Touren von Freizeit-Abenteuer genutzt und waren mit Organisation, Anleitung und Unterstützung mehr als zufrieden!

Dieser Beitrag wurde unter Film, Leipzig veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.