Anni und Alois – Arm sind wir nicht: Ein Bauernleben

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Zu einem gelungenen Sonntag gehört für uns ein Besuch auf der „Kleinen Farm“ dazu. Dort gibt es Ziegen, Kaninchen, Katzen und auch Schweine (na gut, in der Miniversion), fast wie auf einem richtigen Bauernhof. Während der 1,5 Jahre meiner Arbeit dort gehörte z.B. auch Ausmisten zu meinen Tätigkeiten- und überraschenderweise machte es mir sogar Spaß, so dass ich schon daran gedacht habe, ob nicht ein Landwirtschaftsstudium eher was für mich gewesen wäre. Wie man auf einem Bauernhof glücklich leben kann, nahezu als Selbstversorger, mit nur 50€ im Monat, zeigt Julia Seidl in ihrem Buch „Anni und Alois – Arm sind wir nicht: Ein Bauernleben“, erschienen im Ludwig Buchverlag. Im Jahresverlauf wird das Leben vom  Ehepaar Anni und Alois auf ihrem Hof in Niederbayern beschrieben, eindrucksvolle Fotos in Schwarz/Weiß und Farbe von Stefan Rosenboom machen es noch anschaulicher. Das Leben der Beiden ist zwar sehr einfach, aber komplett mit der Natur, nicht gegen sie. Ihre Tiere, die Hühner, werden natürlich gut behandelt, aber eben auch mal geschlachtet, denn „immer nur Pfannkuchen schmecken ja auch nicht…“ Es ist beeindruckend, mit welcher Zufriedenheit und Bescheidenheit Anni und Alois zusammen leben, ohne Verbitterung und Neid. Trotz Sparsamkeit ist immer noch Platz für Gastfreundschaft, und eine Ehe heißt bei Beiden wirklich noch zusammenhalten. Und wer Annis Kampf mit dem Schnee miterlebt hat, dem sollte das morgendliche  Freikratzen der Autoscheibe fast wie Erholung vorkommen. Julia Seidl schreibt schnörkellos und unterteilt in kurze Kapitel, perfekt für meinen täglichen Arbeitsweg. Fazit: der kurze tägliche Ausflug aus dem Großstadtleben in die Bauernhofidylle.

Einen Blick ins Buch gibt’s hier.

Erhältlich online beim Buchhändler mit dem großen A und natürlich bei jeder anderen Buchhandlung für 18,99€ und selbstverständlich auch in der elektronischen Version für 14,99€.

Mir wurde es freundlicherweise kostenlos vom Verlag zur Verfügung gestellt, vielen Dank dafür!