„Unter Wasser“ – neue Ausstellung im Naturkundemuseum

„Unter Wasser“ wohnen nicht nur Dorie und Nemo, sondern auch noch viele andere Lebewesen. Einige davon, speziell aus dem mitteldeutschen Raum, gibt es jetzt in einer neuen Sonderausstellung im Naturkundemuseum zu sehen.

In Zusammenarbeit mit den mitteldeutschen Tauchsportverbänden und der Messe „Beach and Boat“ entstand eine umfangreiche Fotoschau, die, nachdem sie bereits im Februar auf der Messe zu sehen war, nun bis zum 08. Januar im Naturkundemuseum gezeigt wird.

Entstanden sind dabei ungewöhnliche und beeindruckende Aufnahmen, die ganz neue Perspektiven auf die mitteldeutsche Unterwasserwelt zeigen. Erweitert wurde die Ausstellung um ein Herbarium von Wasserpflanzen, gesammelt vom Biologen Karl Heyde und um Aufnahmen von Gewässern in und um Leipzig.

Mount Juliet in Dresden

Seit einigen Wochen gibt es Zuwachs in unserer -nicht bei uns lebenden- Tierfamilie: mit Mount Juliet und Luzzie sind zwei Rennpferde hinzugekommen. Natürlich gehören mir die beiden nicht allein, sondern allen Mitgliedern des Rennstalls Scheibenholz.

Während Luzzie momentan noch eine Verletzung auskuriert, ist der 4-jährige Wallach Mount Juliet fit und in Form- und konnte somit am vergangenen Sonntag auf der Rennbahn Dresden in einem Ausgleich IV an den Start gehen. Leider konnte er zwar trotz unserer Unterstützung das Rennen nicht gewinnen, für mich war er aber zumindest das schönste Pferd des Tages!

Sein nächster Start ist am 15. Oktober auf seiner Heimatbahn, dem Scheibenholz.

Ab in die Uckermark!

Wenn es in Leipzig am Wochenende kalt und regnerisch ist: einfach mal ab in die Sonne! Und dafür muß man noch nicht mal weit weg, sondern kann auch einfach mal der Uckermark einen Besuch abstatten, so wie Alex und ich am vergangenen Wochenende.

Auch wenn ich letztes Jahr mehrere Monate in Schwedt gewohnt hab, hat eine Sache damals nicht funktioniert: eine Besichtigung der PCK-Raffinerie.

Wenn an unserem Besuchswochenende dann die PCK-Nacht mit geführten Bustouren und Infoständen stattfindet, wird diese Gelegenheit natürlich genutzt. Schon die Einfahrt ins Gelände war beeindruckend, die beleuchteten Kühltürme und das illuminierte Eingangsgebäude wirkten wunderschön. Die gesamte Veranstaltung war sehr gut organisiert, mit kleinen Geschenke für alle Besucher und kostenfreiem Catering. Bei einer Busrundfahrt konnte mir Alex dann auch endlich mal seine ehemalige Arbeitsstelle zeigen. Die PCK-Nacht findet nur aller paar Jahre statt, wer sie mal besuchen kann sollte es unbedingt tun!

2015 habe ich die 2km beim Nationalparklauf in Criewen erfolgreich absolviert, und natürlich wollte ich auch in diesem Jahr meinen Erfolg wiederholen. Sonnabend früh entschieden wir uns dann aber, nur als Besucher und nicht als Aktive nach Criewen zu fahren. Auch gut, das Besucherzentrum im Nationalpark „Unteres Odertal“ ist immer einen Besuch wert.

20160917_111836

Wer in der Uckermark mal Großstadtflair erleben möchte, fährt nach Stettin. In einem Einkaufszentrum in der dortigen Innenstadt entdeckten wir das oberste Parkdeck und damit einen tollen Ausblick über die ganze Stadt.

Was gehört noch zu einem Sommertag dazu? Natürlich mit den Füßen im Sand ein paar Cocktails genießen! In Schwedt gibt es dafür seit ein paar Monaten eine neue Cocktailbar, die BarUMBar. Für einen schönen Tagesausklang gehört ein Besuch dort unbedingt dazu.

Sonntag statteten wir  „unseren“ Eseln von der Eselwanderung im letzten Jahr noch einen Besuch ab.

Nach kurzen Abstechern beim Straußenhof in Berkenlatten und bei unserer Lieblingscurrywurstbude in Berlin beendeten wir unser Wochenende wie üblich: bei unseren Ziegen!

Ruhrpottliebe

Seit Alex vor ein paar Jahren einige Zeit in Duisburg gearbeitet hat, hab ich mich ja schon so ein bißchen ins Ruhrgebiet verliebt. Auf den ersten Blick ziemlich grau und verfallen, wenn man aber genauer hinsieht, verbirgt sich dort viel Natur und Kultur, z.B. im jährlich stattfindenden Festival „Ruhrtriennale“. Zu unseren Duiburger Zeiten konnte ich schon dafür Karten ergattern, in den Jahren danach hatten wir leider nie Zeit für einen Besuch, bei 400 km Anreiseweg wollten wir dann schon ein Wochenende im Ruhrgebiet Zeit haben. Als ich dieses Jahr allerdings eine Presseakkreditierung bekam und mir daraufhin Tickets aussuchen durfte, war schnell klar: Ruhrgebiet wir kommen! Den genauen Zielort bestimmte der Spielplan: meine Wahl fiel auf Alain Platels Inszenierung „nicht schlafen“ mit der Musik Gustav Mahlers, und dieses Tanztheaterstück wurde nunmal in der Bochumer Jahrhunderthalle gezeigt.

Pläne für das Wochenende hatten wir viele: wir wollten nach Duisburg und Düsseldorf und in Bochum in den Tierpark, unser einziger Spaziergang am Sonnabend führte uns aber leider nur in die nahegelegene Apotheke. Beim Rückweg zum Hotel, der uns durch den schönen Stadtpark führte, kamen wir aber zumindest noch am Bismarckturm vorbei und die Störche des Tierparks stellten sich für ein Foto bereit.

Unser Hauptprogrammpunkt führte uns dann zur Jahrhunderthalle in Bochum, die mich sehr  an den Landschaftspark Nord in Duisburg erinnerte, bei beiden handelt es um ehemalige Industriegebäude.

Inszenierungen von Alain Platel hatte ich in Leipzig bei der Euroscene gesehen, da ich von denen beeindruckt war hatte ich mich für eine Inszenierung entschieden. „Nicht schlafen“ sollte  die Zeit in Europa um den 1. Weltkrieg herum zeigen- erfuhr ich aus der Einführung in das Stück vor der Veranstaltung. Erkannt hätte ich es nicht. Die Bewegungen haben für mich oft nicht zur Musik gepasst, durch zu viele Wiederholungen hat sich die Inszenierung auch sehr in die Länge gezogen. Das Bühnenbild bestand aus mehreren toten (nachgebildeten) Pferden, natürlich eine interessante Idee, auf die aber viel zu selten eingenagen wurde. Für mich war es die erste bewußte Begegnung mit der Musik von Mahler, die hat mir auch am Besten vom Abend gefallen.

Zum Abendessen zog es uns dann ins österreichische Restaurant „Franz Ferdinand“. Auswärtsschnitzel mal im Ruhrgebiet? Die Location hätten wir schon!

Die Rückfahrt am Sonntag führte uns natürlich noch bei unseren Ziegen vorbei, und schnell war ein schönes Wochenende vorbei.

Vielen Dank an die Ruhrtriennale für die Einladung!

Eine Torte für ein Alpaka?

Unsere Patenziege Meggi hat im Outback nicht nur ihre Familie, sondern auch viele Freunde. Zum einen sind das die vielen Kindergartenkinder aus Markranstädter Kindergärten, die abwechselnd jeden Wochentag im Outback sind, zum anderen aber auch die anderen Tiere, also die Schweine, Kaninchen, Hühnern, Mäusen und der Katze, denen sie bei ihren täglichen Streifzügen durch das Gelände einen Besuch abstattet.

Ein Gehege ist allerdings noch unbewohnt. Dort einziehen sollen zwei Alpakas. Die jedoch sind nicht gerade billig, erst recht nicht, wenn sie schon besonders zahm und leinenführig, also kindergeeignet, sein sollen. Um Geld für ihre Anschaffung zu sammeln, veranstalteten die Mitarbeiter vom Outback am Freitag ein Sommerpicknick.

img_8771

Dabei konnte man sich nicht nur im Basteln mit Naturmaterialien und Bogenschießen üben, sondern auch selbstgemachte Produkte wie Pralinen und Öle kaufen, deren Erlös komplett dem Outback zugute kommt.

Die Kindergartenkinder haben, unterstützt von zwei Handpuppen, ein kleines Theaterstück einstudiert, das uns in einer halben Stunde auf eine Reise um die Welt mitnahm.

img_8773

Und was hat es denn nun mit der Torte aus dem Titel auf sich? Es fand eine Versteigerung statt, auf der z.B. Kindergeburtstage im Outback ersteigert werden konnten- und eben auch zwei Torten. Eine davon wurde von Alex ersteigert, zum Gegenwert eines Alpakas!

img_8775

Auch die andere Torte fand schnell für den gleichen Gegenwert einen Abnehmer, also können die beiden Alpakas noch diesen Herbst ins Outback ziehen!

Da das restliche Geld, was bei der Versteigerung eingenommen wird, für ein neues Dach des Ziegenstalls eingesetzt werden soll, musste auch ich natürlich mitbieten. Ersteigert habe ich— einen Kochkurs für ein Drei-Gang-Menü! Glücklicherweise darf ich dabei noch 4 Personen mitnehmen, denn ein Drei- Gang- Menü für mich wären dann doch eher drei Portionen Miracoli.

Obwohl ich am Freitag gesundheitlich nicht gerade besonders fit war, war es ein wunderschöner Abend, liebevoll und gut organisiert! Danke für den schönen Abend liebe Outback´ler, besonders für das Gefühl, bei Freunden zu Gast gewesen zu sein!

img_8772