„Greif zu! Greifvögel aus aller Welt“ Sonderausstellung im Naturkundemuseum

Fleischfressende Tiere? Kennen wir natürlich und denken an Hunde, Katzen, Löwen… allerdings meistens nicht an Vögel. Aber auch bei ihnen gibt es Fleischfresser, und zwar die Greifvögel. Diesen ist die aktuelle Sonderausstellung im Naturkundemuseum gewidmet.

Die Ausstellung besteht dabei aus zwei Teilen. Der Fotograf Knut Fischer ist mit Fotografien von Greifvögeln vertreten, und natürlich gibt es auch wieder Präparate zu sehen. Diese stammen aus mehreren Jahrhunderten: das Exponat eines Bartgeiers ist bereits fast 200 Jahre alt, das größte Objekt der Ausstellung, der von Hermann ter Meer präparierte Andenkondor stammt aus dem Jahr 1915 und wohnte vorher im Leipziger Zoo. Neu sind über 30 Präparate, die extra für die Ausstellung geschaffen wurden.

Einmal im Monat ist sogar noch ein ganz besonderer Gast im Naturkundemuseum zu Besuch: Wüstenbussard „Winnetou“ und sein Falkner halten dabei einen Workshop ab, bei dem gelernt werden kann, was es mit der „jahrtausendealten Kunst des Jagens mit Greifvögeln und der Falknerei“ auf sich hat. Infos zu diesen Terminen gibt es auf der Website des Naturkundemuseums.

Zu sehen ist die Ausstellung noch bis zum 02.01.2018 täglich außer Montag.

Wochenrückblick 21.KW

Der Vorteil, wenn ich hauptsächlich am Nachmittag arbeite: ich kann viel Zeit bei meinem Liebling Mount Juliet auf der Rennbahn verbringen, der Nachteil jedoch: am Abend bleibt wenig Zeit für den Blog. Das Wichtigste der vergangenen Woche gibt es deshalb kurz zusammengefasst im Wochenrückblick!

gesehen: dank einer Einladung des „Spiegel“ den neuen Film von Matti Geschonnek „In Zeiten des abnehmenden Lichts“ ( Filmstart am Donnerstag, 01.06.2017) in einer Preview im Passage-Kino. Der Großteil des Films spielt an einem einzigen Tag im Herbst 1989 in Ost-Berlin und zeigt das Leben von vier Generationen einer Familie: sehr sehenswert!

gereist: am Donnerstag nach Magdeburg zum Pferderennen. Auf dem Rennprogramm standen mehrere Galopp- und Trabrennen, dank eines falsch ausgefüllten Wettscheins gabs sogar einen ziemlich hohen Gewinn für mich (danke Torqueville!)!

Erinnerung der Woche: die historische Eisenbahn auf der Kleinmesse, mit der ich schon als Kind regelmäßig gefahren bin, gibt es noch immer, wenn auch an anderer Stelle.

Fehler der Woche: der Versuch, ein Kleid an einem Sonnabend in der Innenstadt zu kaufen. Vielleicht lag es an den Großveranstaltungen Kirchentag und Depeche Mode- Konzert…das Experiment ist jedoch komplett gescheitert!

Lieblinge der Woche: sowohl unser Nachwuchsgalopper Vermentino als auch Mount Juliet liefen am Sonntag beim Moderenntag im Scheibenholz und eroberten beide einen 5. Platz in ihren jeweiligen Rennen, MJ erarbeitete sich sogar noch einen Geldgewinn! Mounty und Vermentino, ich bin so stolz auf euch!

Überraschung der Woche: manche Ereignisse werden schneller konkret als erwartet, wie gut, wenn man sich seiner Entscheidung dann noch immer sicher ist! Allerdings heißt es deshalb in den nächsten Monaten: viel organisieren und noch mehr lernen. Liebes Rennstall-Team, vielen Dank für eure Geduld und Zeit! ❤

Fotorechte: Scheibenholz

Ein tierischer Sonntag: Besuch in Graditz

Eine Wanderung in der Uckermark mit den beiden Eseln Emil und Elli? Machten wir 2015. Ein Wanderung zu 5 Störchen in der Aue um Leipzig? Unternahmen wir 2016. Auch in diesem Jahr fanden wir wir wieder tierische Unterstützung für unsere Wanderschaft, in Graditz bei Torgau warteten sowohl Pferde als auch Rinder auf uns.

In der Landwirtschaft war es jahrhundertelang üblich, die Rinder zu Pfingsten auf die Weide zu treiben… das gute Wetter der letzten Tage sorgte dafür, das wir dies in Graditz bereits am Sonntag letzter Woche erledigen konnten. Die Hereford- Elbweiderinder weiden direkt an der Elbe, in unmittelbarer Nachbarschaft der Pferde des Haupt– und Vollblutgestüts. Unsere Wanderung führte uns durch die Gestütsanlagen, direkt an der Elbe entlang der Pferdekoppeln zur Winterweide, wo unsere Rinder dann von den Leipziger Cowboys zur Sommerweide getrieben wurden.

Für uns war dort schon ein leckeres Picknick mit Produkten aus eigener Herstellung vorbereitet: Rindsbockwurst, Knackwurst und Leberpastete. Diese Leckereien aus 100% artgerechter Haltung gibt es auch zu kaufen, in Leipzig regelmäßig im Hofladen in Liebertwolkwitz oder direkt in Graditz.

Im Hauptgestüt stand dann die jährliche Präsentation der sächsischen Zuchtstuten, ihrer Fohlen und auch einiger Hengste auf dem Programm. Den Unterschied zwischen Haupt- und Landgestüt kann man sich übrigens leicht merken: im Hauptgestüt sind dieStuten und Fohlen zuhause, im Landgestüt die Landbeschäler, also die Hengste.