12 von 12 – Dezember

Zugegeben, der Blog wurde in den letzten Wochen etwas vernachlässigt… Mounty ist einfach um vieles wichtiger! Für ein kleines Blogprojekt ist trotzdem Zeit: 12 von 12.

Worum geht es dabei? Ganz einfach, der jeweils 12. eines Monats wird anhand von Fotos dokumentiert- natürlich mit 12 Stück davon!

Mein 12. Dezember, ein Dienstag, sah nun so aus:

(eine Erklärung der Bilder gibt es beim Klick auf das jeweilige Foto)

 

Monatsrückblick November

November; grau, kalt, verregnet und trotzdem der wahrscheinlich schönste Monat des Jahres für  mich: mein Mount Juliet gehört jetzt nur mir allein und konnte seine Rennkarriere erfolgreich beenden. Von seinem ehemaligem Trainer, seiner Heimatbahn und seinem Rennstall wurde er würdig verabschiedet:

Liebling des Monats: natürlich Mounty: ja es ist anstrengend, kostet viel Zeit und Geld… aber ich möchte nie wieder auf ihn verzichten!

gekauft: alles fürs Pferd: Decken, Gebisse, Longe etc.

unterwegs gewesen: nur nach Dresden zum letzten Grasbahn- Renntag der Saison mit anderen Leipziger Galoppsport- Fans im zum „Galopp- Express“ umgetauften „Saxonia- Express“… für mehr Touren reicht die Zeit einfach nicht. (Und es fehlt mir auch nicht, die Zeit verbringe ich inzwischen lieber mit Mounty.)

gelesen: die aktuelle Ausgabe der „Vollblut“: es gibt einen langen Artikel über 150 Jahre Rennbahn Scheibenholz, ich bin auf einem Foto zu sehen und Mounty ist auch erwähnt.

gegessen: seit Dienstag hat der Leipziger Weihnachtsmarkt geöffnet und das beste Essen gibt es auf dem Augustusplatz direkt am Riesenrad: Burger vom Burgerverein in vier verschiedenen Sorten mit lokal hergestellten Produkten: die Pattys sind aus Graditz von den Elbweiderindern und die Brötchen vom Bäcker Eßrich aus Liebertwolkwitz. Absolut empfehlenswert!

gefeiert: die Zeit der Weihnachtsfeiern geht gefühlt dieses Jahr noch eher los als sonst, die Saisonabschlußfeier vom Rennstall Scheibenholz war auch schon vor zwei Wochen

gefehlt: Schlaf. Ausschlafen am Wochenende? Erstmal nicht mehr, denn früh sind die Reithallen fast immer frei: die beste Zeit, um mit Mounty zu arbeiten.

dankbar: natürlich Alex und unserer Reitbeteilung für ihre Hilfe und Unterstützung, aber auch meiner Arbeit: mit „normalen“ Arbeitszeiten wäre vieles nicht oder nur schwer möglich

Überraschung des Monats: ein Adventspaket mit einem Rubbel-Luzi-Adventskalender, Pfefferkuchen und Möhren für Mounty

Unser Familienzuwachs: Mount Juliet

Endlich, nach einigem Hin und Her, gehört das beste, hübscheste und intelligenteste Pferd überhaupt, Mount Juliet, nun wirklich mir! Die wichtigsten Fragen zu ihm… oder zu uns… gibt es nun hier beantwortet:

Mount Juliet? Wie alt ist er? Und woher stammt er?

Er ist 5 Jahre alt, ein englischer Vollblut- Wallach und Sohn des bekannten Vererbers Tertullian. Seine Mutter ist die Stute Masako, die eine Tochter von High Chaparral ist. Gezogen wurde er in Frankreich, aufgewachsen ist er in Baden-Baden, in Leipzig ist er seit August 2016.

Wem gehört er jetzt eigentlich?

Mir, inzwischen auch offiziell eingetragen bei German Racing.

Und wird er noch Rennen laufen?

Nein, auf keinen Fall! Er ist im Ruhestand und soll einfach ein schönes Leben haben!

Wo wohnt er jetzt?

In einem Reitstall in Leipzig. Der befindet sich nicht nur in der Nähe von unserem Zuhause, sondern das Personal kennt sich auch noch speziell mit Vollblütern aus- und er ist nicht das einzige Ex-Rennpferd dort!

Wer kümmert sich um ihn?

Natürlich ich, Alex und eine Reitbeteiligung… die beste die wir und er uns vorstellen können! Die Grundversorgung, füttern und misten wird aber auch vom Stallpersonal übernommen.

Was macht er den ganzen Tag?

Futtern. Zwischendurch verbringt er noch 2,5 Stunden auf dem Paddock, bekommt Lektionen in Bodenarbeit und Longieren und wird natürlich auch von unserer Reitbeteiligung geritten.

Ein eigenes Pferd? Ist das nicht sehr teuer?

Ja, ist es. Zuerst muss es gekauft werden. Dann kommt ein Pferd von der Rennbahn ohne „Privateigentum“ in den Reitstall, also müssen natürlich seine Miete und Versicherungen (Haftpflicht, OP, Unfall) bezahlt werden, aber auch eine Grundausstattung: Putzzeug, verschiedene Decken für innen und aussen, Trense, Gebisse, Longe , Führstrick und und und. Dazu kommen noch Kosten für den Hufschmied, Kosten für den Besitzerwechsel (der muß im Pferdepass eingetragen werden) und die Tierseuchenkasse.

Wieviel Zeit brauchst du für ihn?

Viel, gerade jetzt in der Anfangszeit! Alex und ich besuchen ihn am Morgen gegen 7 Uhr, dann verbringe ich, abhängig von meiner Arbeitszeit, einige Zeit am Vormittag oder Nachmittag bei ihm. Am Abend besuchen wir ihn dann oft nochmals, um ihm seinen „Schlafanzug“ anzuziehen… also ihm seine Stalldecke umzulegen.

Kann er besucht werden?

Ja, klar! Allerdings bitte ich darum, das kurz mit mir abzustimmen… auch wenn er es nie zugeben würde, zuviele Leckerlis können schädlich für ihn sein.

Wir beide lernen jeden Tag soviel neues miteinander, auch wenn er immer wieder  neue Überraschungen für mich bereithält und meinen Tagesablauf gehörig auf den Kopf stellt, möchte ich nie mehr auf ihn verzichten!

[Werbung] Rider in the Rain (+Verlosung)

Leipzig, Sommer 2017: ohne viel Pferdeerfahrung, aber mit dem Wissen um die Unterstützung durch den besten Ehemann überhaupt, entschließe ich mich, einen Vollblut-Wallach, aktives Rennpferd noch dazu, zu kaufen und ihn später in den Ruhestand zu begleiten.

Leipzig, Sommer 2015: nach einer Schulter-OP und damit verbundenem Jobverlust entschließe ich mich, aus Leipzig wegzugehen: zu einem Job in einem Bereich, in dem ich keine Erfahrung habe, aus der Großstadt in eine der einsamsten Gegenden überhaupt, der Uckermark (SEHR kurz vor Polen), aus einer Wochenendehe zum Zusammenleben in einer 1-Raum-Wohnung. Bereut habe ich diese Entscheidung nie, die gemeinsame Zeit mit Alex in Schwedt wird für mich immer etwas ganz besonders Schönes bleiben.

Das Einzige woran ich mich nicht so ganz gern erinnere: aufstehen um 5 Uhr, Arbeitsbeginn um 6.30 Uhr…aber dadurch hatte ich eben auch zeitig Feierabend und konnte durch die Stadt spazieren um nachhause zu gehen… oft vorbei an einem der markantesten Gebäude von Schwedt, einem ehemaligen Kaufhaus, das inzwischen als Einkaufszentrum genutzt wird. Schön ist das CKS, das Centrum-Kaufhaus Schwedt nun wirklich nicht, für mich inzwischen aber trotzdem ein Stück Heimat. Auch in unserer Leipziger Wohnung hat es nun seinen Platz gefunden: als Fotodruck auf Leinwand des Leipziger Unternehmens Posterlounge.de .

Dort sind nicht nur, wie in meinem Fall, Stadtansichten erhältlich, sondern Bilder zu allen möglichen Themen: Natur, Kunst, historische Bilder und und und. Das Beste daran: sämtliche Werke können individuell zusammengestellt werden, es gibt eine riesige Auswahl an unterschiedlichen Größen, Ausstattungen (Leinwand, Glas, Papier) und Aufhängungen. Im Rahmen einer Blogparade durfte ich mir ein Bild aussuchen… und nicht nur das: ich darf auch noch einen 50€ Gutschein verlosen, der auf das gesamte Sortiment von Posterlounge.de anwendbar ist!

Was ihr dafür tun müsst? Mir einfach einen Kommentar unter diesem Beitrag hinterlassen, in dem ihr mir schreibt, welches Gebäude für euch immer etwas mit Heimat zu tun hat. Die Verlosung läuft bis zum 11.11.2017, den Gewinner werde ich am 12.11.2017 per E-Mail informieren und hier auf dem Blog erwähnen. Viel Erfolg!

Wer bei dieser Verlosung nicht mitmachen muss: meine drei Lieblingsblogs! Warum? Ich darf drei Blogger nominieren, die sich auch ein Bild im Wert von 100€ aussuchen können… Und zwar: Lena von fraeuleinrosina.com, Therese von gedankenschleife.de und Anne von leipzigermama.de
Ihr drei, sucht euch euer Wunschbild aus und meldet euch per Mail innerhalb der nächsten drei Tage bei Anika von posterlounge.de unter anika.dittmer@posterlounge.de, dort erhaltet ihr alle weiteren Infos!

*gesponsert/ mit freundlicher Unterstützung durch posterlounge.de

Monatsrückblick Oktober

Goldener Oktober? Viel hab ich davon nicht gemerkt, leider hat sich nicht alles so entwickelt wie ich es mir erhofft habe und eine Erkältung hab ich mir auch noch eingefangen… ein paar schöne Dinge gab es dennoch:

Gesehen: DEN Film des Jahres: „My little Pony- The Movie“… alle Ponys auf großer Leinwand in Spielfilmlänge, dazu noch Seeponys und Hippogreife: ein Pflichttermin für alle Ponyfans! Rarity erwartet uns jetzt immer an der Wohnungstür!

Gelesen: „Girly“ von Manfred Weindl: ein ehemaliger Polizist, der seine Liebe zu Pferden entdeckt und inzwischen als Pferdeflüsterer arbeitet.

Gereist: Natürlich wieder zu Pferderennen, nach Hoppegarten, Magdeburg, dort sogar mit einem Sieg von meinem Lieblingsfuchs Liverbird, und Dresden

Gefreut: Über einen Sieg meines zweiten Anteilspferdes Vermentino in einem Ausgleich IV über 3050m beim letzten Saisonrenntag in Leipzig

Gewandert: mit Kühen an der Alten Elbe entlang von Kamitz nach Graditz- am Sonntag bei Sturm und Regen… daher auch die Erkältung

Mode und Kunst: dank einer Presseeinladung durfte ich die Designers` Open  in der Kongresshalle und die dazugehörige Pressekonferenz mit Modenschau im Westwerk besuchen. Interessant und sicherlich auch handwerklich gut gemacht, aber nicht unbedingt alltagstauglich.