Neueröffnung: Die „Leipziger Fischwelt“

Leipzig-Engelsdorf, in der Nähe vom Paunsdorf-Center, schon kurz vor Taucha: nicht gerade eine Gegend, die nicht unbedingt für Kultur und Touristenattraktionen bekannt ist – bis jetzt!

Vor ein paar Tagen jedoch eröffnete dort ein Museum, das einen Besuch auf jeden Fall Wert ist: die “ Leipziger Fischwelt“. Auf dem Gelände des Leipziger Anglerverbandes (der hat in Leipzig immerhin 13.000 aktive Mitglieder!)  und von diesem auch geplant und durchgeführt, ist auf über 600qm ein Bildungs- und Informationszentrum entstanden, welches sich Angeln, Fische und Gewässer zum Thema gestellt hat.

Natürlich gibt es Fische in Aquarien zu sehen, aber auch Informationen zum Angeln in anderen Ländern, Wasserverschmutzung und Umweltschutz. Ein umfangreicher Teil der Ausstellung ist auch der Darstellung von Fischen auf Kunst- und Souvenirobjekten gewidmet. Das besondere Highlight ist aber ein begehbares „Trockenaquarium“, also ein abgedunkelter Raum, der eine Unterwasserwelt darstellt, die durchwandert werden kann. Für Schul- oder hortgruppen steht ein komplett ausgestattetes Klassenzimmer zur Verfügung.

Regelmäßig geöffnet hat die „Leipziger Fischwelt“ erst ab September, dann immer Dienstag und Donnerstag von 13- 17 Uhr und am zweiten Wochenende jeden Monats von 10- 16 Uhr. In den Sommerferien gibt es aber Sonderöffnungszeiten, aktuelle Infos gibt es hier. Der Eintritt ist frei, die Bushaltestelle Klempererstr. der Linie 72 befindet sich in der Nähe.

„Greif zu! Greifvögel aus aller Welt“ Sonderausstellung im Naturkundemuseum

Fleischfressende Tiere? Kennen wir natürlich und denken an Hunde, Katzen, Löwen… allerdings meistens nicht an Vögel. Aber auch bei ihnen gibt es Fleischfresser, und zwar die Greifvögel. Diesen ist die aktuelle Sonderausstellung im Naturkundemuseum gewidmet.

Die Ausstellung besteht dabei aus zwei Teilen. Der Fotograf Knut Fischer ist mit Fotografien von Greifvögeln vertreten, und natürlich gibt es auch wieder Präparate zu sehen. Diese stammen aus mehreren Jahrhunderten: das Exponat eines Bartgeiers ist bereits fast 200 Jahre alt, das größte Objekt der Ausstellung, der von Hermann ter Meer präparierte Andenkondor stammt aus dem Jahr 1915 und wohnte vorher im Leipziger Zoo. Neu sind über 30 Präparate, die extra für die Ausstellung geschaffen wurden.

Einmal im Monat ist sogar noch ein ganz besonderer Gast im Naturkundemuseum zu Besuch: Wüstenbussard „Winnetou“ und sein Falkner halten dabei einen Workshop ab, bei dem gelernt werden kann, was es mit der „jahrtausendealten Kunst des Jagens mit Greifvögeln und der Falknerei“ auf sich hat. Infos zu diesen Terminen gibt es auf der Website des Naturkundemuseums.

Zu sehen ist die Ausstellung noch bis zum 02.01.2018 täglich außer Montag.

Wochenrückblick 21.KW

Der Vorteil, wenn ich hauptsächlich am Nachmittag arbeite: ich kann viel Zeit bei meinem Liebling Mount Juliet auf der Rennbahn verbringen, der Nachteil jedoch: am Abend bleibt wenig Zeit für den Blog. Das Wichtigste der vergangenen Woche gibt es deshalb kurz zusammengefasst im Wochenrückblick!

gesehen: dank einer Einladung des „Spiegel“ den neuen Film von Matti Geschonnek „In Zeiten des abnehmenden Lichts“ ( Filmstart am Donnerstag, 01.06.2017) in einer Preview im Passage-Kino. Der Großteil des Films spielt an einem einzigen Tag im Herbst 1989 in Ost-Berlin und zeigt das Leben von vier Generationen einer Familie: sehr sehenswert!

gereist: am Donnerstag nach Magdeburg zum Pferderennen. Auf dem Rennprogramm standen mehrere Galopp- und Trabrennen, dank eines falsch ausgefüllten Wettscheins gabs sogar einen ziemlich hohen Gewinn für mich (danke Torqueville!)!

Erinnerung der Woche: die historische Eisenbahn auf der Kleinmesse, mit der ich schon als Kind regelmäßig gefahren bin, gibt es noch immer, wenn auch an anderer Stelle.

Fehler der Woche: der Versuch, ein Kleid an einem Sonnabend in der Innenstadt zu kaufen. Vielleicht lag es an den Großveranstaltungen Kirchentag und Depeche Mode- Konzert…das Experiment ist jedoch komplett gescheitert!

Lieblinge der Woche: sowohl unser Nachwuchsgalopper Vermentino als auch Mount Juliet liefen am Sonntag beim Moderenntag im Scheibenholz und eroberten beide einen 5. Platz in ihren jeweiligen Rennen, MJ erarbeitete sich sogar noch einen Geldgewinn! Mounty und Vermentino, ich bin so stolz auf euch!

Überraschung der Woche: manche Ereignisse werden schneller konkret als erwartet, wie gut, wenn man sich seiner Entscheidung dann noch immer sicher ist! Allerdings heißt es deshalb in den nächsten Monaten: viel organisieren und noch mehr lernen. Liebes Rennstall-Team, vielen Dank für eure Geduld und Zeit! ❤

Fotorechte: Scheibenholz